Im August fließt hier viel Körperliebe. In meinen Artikeln, in meinem Leben und im Leben meiner Tochter. Annes Kind (Arbeitstitel „Joachim“) kann theoretisch jede Stunde kommen. Wir stecken Grenzen ab und reden viel über unser Leben, das sich vermutlich noch eine Weile gemeinsam im Haus abspielen wird. Es entwickelt sich viel, zwischen uns, mit uns, für jede von uns einzeln. Und zwischendrin ist sehr sehr viel Hamburg dran!
Langsam zurück ins Business
Nach meiner Rückkehr von der Insel definiere ich mein Leben neu. Meine Website braucht ein wenig Pflege, und ich kümmere mich darum. Einige Fehlfunktionen und optische Hänger sind schon in einer Session mit Mareike aka Team Streber bearbeitet, und ich bin weiter dran. Ich will ENDLICH mal das geballte Wissen meiner Blogger-Community nutzen und einiges allein machen. Und es ist fantastisch zu wissen, dass ich in Mareike eine unkomplizierte und lösungsorientierte Sparringspartnerin habe. Außerdem habe ich schon längere Zeit keinen Expertinnenartikel mehr geschrieben. Die Blogdekade in TheContentSociety ist eine wunderbare Gelegenheit, um das nachzuholen und meine Kategorie Körperliebe mit aktuellen und schönen Artikeln zu füllen. In dem Bereich fühle ich mich inhaltlich sicher und kompetent, und ich bekomme häufig Rückmeldungen über meine Expertise in Körperliebe und Auflösung von Glaubenssätzen über den Körper.

Im August kümmere ich mich um noch nicht erfolgte Ummeldungen von Anschrift und Bankverbindung, meine finanzielle Zukunft, Papiere. Vieles ist aufgelaufen, während ich auf Amrum lebte. Das intensive Sortieren und Organisieren meiner bürokratischen Existenz macht mich sicherer und klarer. Es entstehen Ideen, wie ich mein Portfolio aus Angestelltenarbeit, eigener Weiterbildung und Selbstständigkeit aufstellen kann. Du wirst davon erfahren, wenn du weiter bei mir liest. Unter den Allerersten bist du natürlich mit meinem Newsletter Midlife Storys. Du kannst ihn gleich HIER abonnieren!
Besuch, Besuch, Besuch!
So viel Besuch hat unser Haus lange nicht mehr gesehen. Auch ohne Annes 23. Geburtstag ist viel Bewegung hier. Muttern ist ganze zehn Tage bei uns, und unsere Lieblingsnachbarin lässt sich immer mal gern mit einem Kaffee und/oder etwas Selbstgebackenem für ein paar Minuten ins Haus locken. Annes alte Freundin, die sich fast wie eine zweite Tochter für mich anfühlt, kommt wieder häufiger, die beiden haben sich wiedergefunden. Gelegentlich schneit die Hebamme rein und natürlich der Vater meines werdenden Enkels. An Annes Geburtstag haben wir wunderbare Gäste, einen richtig schönen Tisch und ausgezeichnete Stimmung.

Am ersten Tag ihres großen Roadtrips von Norwegen und Dänemark über Deutschland und Südtirol macht Britta Station in Hamburg. Wir gehen essen, weil es ihr Geburtstag ist. Vor lauter Reden vergessen wir das Selfie. Macht nichts, ich habe noch eins vom letzten August. In der letzten Woche des Monats überschlägt sich hier alles. Lange nicht gehörte und gesehene Menschen kommen zu Besuch; mein langjährigster Ex-Partner-und-wieder-Freund kommt zum extensiven Austauch, eine Freundin stellt mir ihren Partner vor, meine Blog-Verbündete Hilkea kommt übernachten. Es fühlt sich so an, wie ich mir das Leben im eigenen Haus immer vorgestellt habe: Besuch kann spontan kommen, es gibt immer etwas zu essen, nichts ist kompliziert. Die Gartenstühle stehen bereit, und bei schönem Wetter verlegen wir alles nach draußen.

Im Garten haben wir noch anderen Besuch: An einem besonders heißen Abend trinkt ein vor Durst fast apathischer junger Igel aus einem Pflanzenuntersetzer. Schnell geben wir ihm eine echte Schale Wasser und ein paar Snacks, die wir noch aus unserer Zeit mit Katze hatten. Am nächsten Tag kaufen wir Igelfutter, und kaum hat er es entdeckt, kommt er in Begleitung. Die beiden Igel schlafen in den ganz heißen Nächten in einem Laubhaufen direkt neben unserem Wintergarten.

Familienleben, Haus und Garten
Im Haus bin ich weiter dabei, anderthalb Hausstände plus Baby-Neuanschaffungen sinnvoll zu verstauen, so dass ich nicht über Dinge steigen muss, die im Weg liegen. Entsorgt wird alles, was geht, mit gewissen Einschränkungen. Angesichts der Tatsache, dass Anne plant, innerhalb der nächsten drei Jahre irgendwann auszuziehen, wäre es dumm, die zu viel angeschafften Haushaltsgegenstände wieder zu verkaufen. Wir haben jetzt unter anderem fünf Pfeffer- und Salzmühlen, vier Bialettis, zwei Wasserkocher, sehr viel Geschirr. Von den vielen Stühlen sind drei weg, damit es hier nicht komplett nach Möbelausstellung aussieht. Und so arbeiten wir uns durchs Haus. Respektive ich. Anne ist zu schwanger, um noch viel zu tun.

Den Garten überlassen wir nach einer Blitz-Initiative direkt nach meiner Rückkehr (Hecke und Gehölze schneiden, Rasen mähen) überwiegend sich selbst. Das kann er um diese Zeit noch gut vertragen; der Herbstschnitt kommt später. Meiner Mutter ist das zu wild. Sie dämmt Efeu- und Weinreben ein und sät Salat und Kräuter ins aufgefrischte Hochbeet. Ein freundlicher Nachbar, der gelegentlich auf dem sich über vier Häuser erstreckenden Flachdach aufräumt, schneidet besonders vorwitzige Buchenäste, die über dem Dach hängen. Und er räumt sie sogar noch weg. So ein Service! Zwischen vielen bedeckten und nassen Tagen zeigt sich die Sonne erstaunlich häufig, und zum Glück gerade dann, wenn wir draußen essen oder arbeiten wollen, mit oder ohne Gäste.

Um Anne vor dem Trübsinn zu bewahren, der sich aus Bewegungsunfähigkeit, Zukunftsängsten und Schmerzen speist, fahre ich mit ihr durch die Gegend, wann immer es passt. Wir verbinden Einkäufe mit Schönem; trinken einen Kaffee in Blankenese, essen eine Kleinigkeit im Einkaufszentrum, erkunden gemeinsam neue Wege zu bekannten Orten. Und wir unternehmen einen wunderschönen Sonntagsausflug zu einem Pop-up-Café am Alsterlauf beim Alsterschlösschen. Dort erleben wir einen zauberhaften Nachmittag mit angenehmen Tischnachbarn, köstlichem Kuchen und herrlichem Wetter. Die Fahrstrecke ist wunderschön; auf dem Rückweg kehren wir noch in einer weiteren malerischen Location ein und besuchen, kurz bevor wir zuhause sind, noch Freunde, bei denen wir lange hängenbleiben. Am letzten Augusttag fahren wir noch einmal in anderer Besetzung hin und entdecken, dann nur noch zu zweit, auf dem Heimweg eine sehr nette Osteria mit richtig gutem Essen. So bescheren wir uns einen schönen Tagesabschluss.

Insgesamt warten wir intensiv auf Joachims Ankunft. Das verkleinert den Aktionsradius deutlich, geografisch wie planerisch.
Gebloggt im August 2025
Es ist wieder Blogdekade vom 21. bis 30. August, und ich bin ausnehmend fleißig. Zum Thema Körperliebe fließt so vieles aus mir raus, ganze zehn Artikel sind es geworden. Insgesamt habe ich 14 Artikel veröffentlicht in diesem Monat. Drei Rückblicke, die Zusammenfassung meiner Schatzkisten-Blogparade und kistenweise Körperliebe. Falls du die meisten schon kennst und zum nächsten Abschnitt springen möchtest, kannst du das HIER tun!
Hier sind die ersten drei Artikel, lauter Rückblicke: der Monatsrückblick Juli 2025, das Tagebuchformat #wmdedgt und das 12 von 12. Et voilà!
Als nächstes folgt die Zusammenfassung der Schatzkisten-Blogparade, die ich sehr gelungen finde. Die Blogparade und die Zusammenfassung. Ein Dutzend wunderbare Schätze!
Vom 21. bis 30. strömt Körperliebe in den Blog. Lies hier:
Sonst noch im August 2025
- Ich freue mich, wieder mein KIESER-Studio zu besuchen und trainiere durchschnittlich zweimal die Woche.
- Mein werdendes Enkelkind wächst und lässt Annes Babybauch unglaublich wachsen. Wir spielen mit ihm durch die Bauchdecke und warten, bis wir „Joachim“ kennenlernen dürfen. Auch die Nachbarn und alle unsere Kontakte fragen in kleiner werdenden Abständen nach.
- Ich entdecke Dinge und Orte. In der City Süd – dorthin fahre ich Anne zum Abschied von ihrer Berufsschulklasse – laufe ich von der Schule einfach los, durch alte Industriegebäude, zugewachsene Innenhöfe, halb-geheime Gärten. Und ich lerne, dass dort eine Gedenkstätte für die Kinder der Schule am Bullenhuser Damm ist, die an Naziverbrechen erinnert.


Was war los im August 2024?
Im August vor einem Jahr liefen die Vorbereitungen auf Amrum auf Hochtouren. Vorher wurde Anne 22. Ihre Geburtstagstorte war wunderschön dekoriert. Ich ließ mir ein Katzenpfötchen-Tattoo stechen, und wir reisten mit unfassbar viel Gepäck nach Amrum, um in der später zu beziehenden Wohnung probezuwohnen. Mit viel Organisation konnten wir schon gleich ein Bett dort hineinstellen, das ich auf der Insel reserviert hatte, und einen Topper bei einer anderen Verkäuferin abholen. Mehrere Stehlampen sammelten wir an weiteren Orten ein. Im neu erworbenen Mini-Backofen konnten wir schon Essen zubereiten (in dem Fall Pizza aufbacken). Alles im August war extrem durchgeplant und -organisiert. Anne und ich sind ein hervorragendes Krisen-Team. Wir haben schon viele schwierige Situationen zupackend und humorvoll gemeistert. Das macht mir Hoffnung für alles, was kommt.
Was erwartet mich im September 2025?
- Im August ist es entgegen unseren Erwartungen noch nichts geworden mit der Entbindung, folglich werde ich im September Großmutter. Unser Leben ist stark dominiert vom bevorstehenden Ereignis. Und fast noch mehr vom Beantworten von „Ist-es-schon-so-weit“-Anfragen.
- Ich arbeite massiv an meinem Denken über Geld. Hochinteressant, was da an Glaubenssätzen hochkommt! Langsam beginne ich zu verstehen, warum ich bis jetzt noch nicht reich bin.
- Ich nehme an meinem ersten Lange-Menschen-Treffen teil. Bisher habe ich mich solchen Zusammenkünften erfolgreich verweigert, weil ich keinen echten Sinn darin sehe, Menschen kennenzulernen, mit denen ich einen einzigen gemeinsamen Nenner habe, wie hier die Körpergröße. Dieses Mal war die Einladung so herzlich, dass ich dachte, ich versuche es einfach mal.
- Meine Körperliebe-Serie in der Blogdekade findet großen Anklang, und ich will Angebote daraus machen.
- Große Ungewissheit, was ich von meinen Plänen verwirklichen kann, weil mit dem neuen Menschlein, das in den nächsten Tagen auf die Welt kommt, alles anders und alles neu sein wird.
Zum Schluss
Rückblickend habe ich seit der Idee, nach Amrum zu gehen, überwiegend Chaosverwaltung betrieben und freue mich sehr, wieder mehr Struktur und damit auch Erfolgserlebnisse in mein Leben zu holen. Nebenbei und rundherum werde ich nicht müde, Natur, Geschichte und Architektur in der Stadt zu entdecken. Deswegen bekommst du hier noch ein paar Fotos.








Ich freue mich, wenn du wieder bei mir reinliest!



Wenigstens habe ich Deinen Monatsrückblick zu lesen geschafft. Der war aber auch spannend und es ist so schön, Dich zu lesen. Die Spannung steigt und – nein – ich werde nicht jeden Tag fragen, ob „Joachim“ da ist. Du wirst Dich sicher melden, wenn Du glückliche Großmutter geworden bist. 🙂
In diesem Sinne wünsche ich Dir frohes Warten und wir hören uns zum Thema Geld-Mindset. Bin auch wieder dran.
Liebe Grüße
Marita
Liebe Marita,
ich freue mich immer, wenn du bei mir liest. Ich schaffe gerade nur das Schreiben, weil da so viel Joachim und Kümmern ist.
Und jaaa, das Geld-Mindset, yeah!
Liebe Grüße
Silke
Ach, das klingt so satt und rund, was du schreibst. Ich wünsche auf jeden Fall alles Gute beim Großmutterwerden. Danke für die Körperliebe-Reihe, auch wenn ich nicht alles gelesen habe. Das Thema ist so wichtig und so heilsam.
Liebe Grüße
Angela
Ach, liebe Angela,
danke dir! Ja, das Großmutterwerden ist in den letzten Zügen, es kann sich maximal noch um Tage handeln. Seltsam, so auf einem Pulverfass zu sitzen.
Und ich freue mich sehr über deine Wertschätzung für mein Körperliebe-Thema.
Liebe Grüße
Silke
OMG, da warst du ja echt wieder fleißig! Denk ich an Silkes MoRüBli, denk ich an Roman! 😍 Vielen Dank für deine kurzweiligen, unterhaltsamen Zeilen, die so liebevoll geschrieben sind!
Bis zum nächsten Monat und liebe Grüße aus Wien von Ulrike
Liebe Ulrike,
oh ja, dieses Mal ist es echt ein Roman geworden mit so vielen Bildern! Ich freue mich, dass du den Mut aufbringen konntest, alles zu lesen und zu goutieren.
Liebe Grüße, ich gehe bei dir auch mal lesen, was so alles los war.
Silke