Eine Frau, von unten gegen blauen Himmel fotografiert, hat zwei Hulahoopreifen. Über ihr ein blaues Banner mit weißer Aufschrft: Bewegung ist Körperliebe – if you want to move it, move it

Bewegung ist Körperliebe – we like to move it, move it!

Unser Körper ist unser Zuhause. Wir wollen es gemütlich mit ihm haben und uns darin wohlfühlen. Damit das dauerhaft mögllich ist, müssen wir uns bewegen, im Alltag und um fit zu bleiben. AAAAber: Viele von uns verbinden Bewegung sofort mit Sport, Disziplin und Durchhalteparolen. „No pain, no gain“ – dieser Satz schwebt oft wie ein Damoklesschwert über uns. Kalorien wollen verbrannt werden, Geräte bewegt, Kilometer geschrubbt, der Körper optimiert. Doch wenn wir Bewegung nur als Pflicht und Leistung sehen, verliert sie ihre Leichtigkeit.

Dabei kann gerade auch absichtslose Bewegung ein Liebesbrief an den eigenen Körper sein – wenn wir sie als freudiges Geschenk an uns selbst gestalten und erkennen. Als ich noch joggen konnte, bin ich manchmal gehüpft wie ein Fohlen, weil ich so viel Energie und Freude in mir hatte. Und als mein Partner und ich einen Tanzkurs nach dem anderen suchten, passierte es gelegentlich, dass wir einfach die Wohnzimmermöbel an die Wand schoben, um eine Rumba zu tanzen. Herrlich!

Bewegung einfach zum Spaß

Bewegung bedeutet nicht automatisch und nicht ausschließlich Fitnessstudio oder Ausdauerprogramm. Verstehe mich richtig: Ich liebe beides sehr, und es macht mir richtig viel Freude. Manchmal geht beides nicht. Weil ich nicht ganz auf der Höhe bin, körperlich oder psychisch. Weil ich mich so in Pflichten eingebunden fühle, dass ich an dem Tag nichts Zielgerichtetes mehr tun will. Oder weil ich einfach Lust auf etwas Albernes, Leichtes habe und nicht die Zeit für das ganze ernsthafte Programm. Spielerisch darf es dann sein. Als Dessert zum ernsthaften Sport geht es natürlich auch.

Bewegung ist immer Körperliebe, auch wenn sie „einfach so“ passiert. So, dass wir unseren Körper spüren, beleben, durchlässig machen. Wenn wir uns bewegen, schüttet der Körper Glückshormone aus, Stress löst sich, die Gedanken werden klarer. Bewegung ist in solchen Momenten kein Projekt zur Selbstoptimierung, sondern eine Einladung, uns lebendig zu fühlen, Körperliebe zu erleben. Bewegung kann ein Fest für deine Lebensfreude. sein. Einfach ein Moment, in dem dein Körper sagt: „Danke, dass du mich mal wieder atmen lässt!“

Bewegungen, die Freude machen können

Wenn wir uns bewegen, um uns selbst Gutes zu tun, verändert sich die Perspektive:
Bewegung ist dann nicht nur Mittel zur Optimierung, sondern ein Ausdruck von Dankbarkeit für unseren Körper, wenn sie einfach aus dem Jetzt kommt, aus reiner Lust und Lebensfreude. Es geht nicht um Leistung, sondern um ein liebevolles „Danke, dass du mich durchs Leben trägst“.

Ein paar Körperliebe-Bewegungsvorschläge, die ich mag, stelle ich dir hier vor.

  • Tanzen
    • Einfach die Musik laut aufdrehen und sich so bewegen, wie es der Körper gerade möchte – frei von Regeln und Schritten. Ich habe mir, um häufiger ein Tanzerlebnis zu haben, Bodygroove gekauft. (Allerdings so lange nicht gemacht, dass ich meine Login-Daten vergessen habe. Ich nehme das mal als Erinnerung!)
  • Spaziergänge
    • Nicht primär, um Kalorien zu verbrennen, sondern einfach um in Farben, Geräusche, Gerüche, Sonnenauf- und -untergänge bewusst einzutauchen.
  • Alltagsbewegungen
    • Treppen steigen, rauf- und runterrennen, sich recken, barfuß durch Gras, Schnee oder eine Pfütze laufen – kleine Gesten und intensive Sinneseindrücke, die sofort Energie schenken.
  • Spielerisches
    • Hula-Hoop, Trampolinspringen, Federball, Frisbee werfen, Fangspiele mit Kindern oder Tieren. Bewegung darf verspielt sein.
  • Sanftes Spüren
    • Yoga, Stretching oder einfach die Arme weit ausbreiten und tief durchatmen. Auf einem Bein stehen.
Alles perfekt in Balance

Zum Schluss (und eine kleine Übung)

Nimm dir am besten jetzt gleich 5 Minuten Zeit und bewege dich so, wie es dir Freude macht. Egal ob Tanzen, Strecken, Laufen oder Springen – erlaube dir, unperfekt zu sein.
Achte danach darauf, wie dein Körper sich anfühlt. Leichter? Freier? Lebendiger? Schreibe es mir gern!

Bewegung muss kein Muss sein. Wenn du sie mit Freude verbindest, bist du im Flow, diesem wunderbaren Zustand, in dem wir den Ernst des Lebens vergessen und ganz in dem sind, was wir gerade tun. So wird sie zu einem Geschenk. An deinen Körper und an dich selbst. Sozusagen die neue Leichtigkeit des Bewegens.

Um keinen Artikel zu verpassen, empfehle ich dir wärmstens meinen Newsletter Midlife Storys. Wie der Name schon sagt, Geschichten mitten aus dem Leben, leicht erzählt, selbst wenn die Inhalte schwer sind. Abwechslungsreich, humorvoll, weise. Probiere es aus!


Du hast hier den sechsten Artikel meiner Körperliebe-Reihe vorliegen. Die Blogdekade von Judith Peters in TheContentSociety hat mich inspiriert, wie jedes Mal. Bis zu zehn Artikel in zehn Tagen schreiben und im Flow sein, wunderbare Geschichte! Hinterlasse mir gern einen Kommentar.

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