Ein gedeckter Tisch auf einer Steinterrasse, umstanden von Holzstühlen mit grün-weißen Polstern, symbolisieren einen schönen Besuch. Oben im Bild ein blaues Banner mit weißer Schrift "Körperliebe und Begegnungen"

Körperliebe und Begegnungen

Körperliebe und Begegnungen stehen in einer Wechselwirkung zueinander. Bist du entspannt in deinem Körper, bist du sehr wahrscheinlich auch in Beziehungen offen und nahbar. Wie wir uns zeigen, wie wir uns selbst und andere berühren, körperlich, menschlich, spirituell – all das wirkt sich auf unseren Körper und unsere Körperliebe aus. Du wirst erstaunt sein, was alles passieren kann, wenn du Körperliebe liebst und lebst und mit dir ganzheitlich mehr ins Reine kommst.

Selbst während ich diese Artikelreihe schreibe – heute ist Tag 9 der Körperliebe-Serie – merke ich, wie ich anders mit Menschen in Resonanz gehe und umgekehrt. Körperliebe ist ein sehr tiefgehendes und ganzheitliches Thema mit großartiger Energie!

Begegnungen beginnen bei uns selbst

Wir gehen nicht neutral in Begegnungen, sondern bringen immer unser Körpergefühl mit. Sind wir ausreichend genährt mit Körperliebe, stehen wir sicher vor unserem Gegenüber und haben von Anfang an einen guten Stand. Nehmen wir unsere Körper liebevoll an, begegnen wir anderen offen und frei.

Wie wir mit unserem Körper sprechen, wie wir ihn über den Tag wahrnehmen und behandeln, wirkt sich unmittelbar und langfristig aus. Je mehr wir in eine Routine von kleinen Begegnungen mit uns selbst kommen, umso leichter fallen uns Kontakte mit anderen Menschen.

Körpersprache als Spiegel: Selbstannahme und Ausstrahlung

(D)Ein geliebter Körper zeigt sich durch eine aufrechte Haltung, ein echtes Lächeln, das ganz unwillkürlich von innen heraus kommt. Gestern Mittag zum Beispiel war ich nicht so einig mit mir selbst, fühlte mich überlastet, wusste nicht genau, wie ich meinen Körper und mich regulieren sollte. Eine Freundin, die mich sah, kommentierte sofort: „Was ist los, du siehst heute nicht so ganz knusprig aus“.

Daran erkannte ich mal wieder, dass sich meine Körperliebe energetisch im anderen spiegelt und sofort zu mir zurückkommt. Und ich sehe beglückt, dass meine Körperarbeit unmittelbar nach außen strahlt. Ich mache mich nicht klein und ruhe in mir selbst. Die Mühe lohnt sich, denn so bin ich sichtbar und wirke anziehend auf mich selbst und andere.

Nähe, Berührung und Grenzen

Körperliebe erleichtert es, Nähe zuzulassen, ohne sich dabei unwohl zu fühlen. Sie lässt uns Berührungen als Sprache der Zuneigung annehmen; kleine Gesten wie eine Umarmung fühlen sich einfach gut an!

Dabei kommen gleich die Grenzen ins Spiel. Bei allem, was wir ausstrahlen, laden wir doch nicht jeden ein, frei mit unserem Körper umzugehen. Das Wort NEIN ist essenziell wichtig für die Körperliebe: Begegnungen, Berührungen, die sich nicht gut anfühlen, sind nicht Teil der Nähe, die wir wollen. Nähe tut nur dann gut, wenn wir sie gern teilen und wenn unser Gegenüber sie auch will. Unsere eigene Körperarbeit lässt uns sensitiv werden und bei anderen besser erkennen, wenn es zu viel wird; wenn Spannung und Unruhe auftreten und Haltung und Gesichtsausdruck Rückzug signalisieren.

Wichtig: Grenzen sind kein Mangel an Liebe, sondern eine Form von Respekt; uns selbst, dem anderen Menschen und auch dem eigenen Körper gegenüber.

Körperbewusstsein als Tor zur Seelenbegegnung

Sind wir in unserem Körper verankert, spüren wir, dass der Körper ein lebendiger Ausdruck unserer Seele ist. Mit diesem Bewusstsein öffnen wir uns für etwas Größeres. Begegnungen sind mehr als ein Austausch; sie werden zu einem Tanz der Seelen, die sich in Momenten der tiefen Verbundenheit begegnen. In Verbindung fühlen wir uns heil, klar und als Teil von etwas Ganzem.

Körperliebe öffnet nicht nur Türen zu mehr Selbstvertrauen und Gelassenheit – sie kann auch zu einer spirituellen Erfahrung werden. Wenn wir uns bewusst in unserem Körper verankern, sehen wir nicht mehr nur den äußeren Menschen, sondern nehmen sein Wesen wahr.

Spirituelle Begegnung bedeutet, über das Sichtbare hinaus in Resonanz zu gehen – von Herz zu Herz, manchmal sogar von Seele zu Seele. Das kann geschehen in einem intensiven Blickkontakt, in einem gemeinsamen Schweigen oder in einer Umarmung, die mehr sagt als Worte. Körperliebe ist dabei wie ein Schlüssel: Wer sich selbst annimmt, hat eher den Mut, sich auch auf dieser Ebene zu öffnen.

Zum Abschluss: Körperliebe verbindet

Körperliebe verleiht uns eine einzigartige Strahlkraft. Sie schenkt auch den Menschen um uns herum Wärme, Respekt und Authentizität. Sind wir in unserem eigenen Körper-Raum zuhause, sind wir in der Lage, auch nach außen Räume für echte, tiefe Begegnungen zu öffnen.

Ich schenke dir noch ein paar Mini-Impulse für Körperliebe in Begegnungen:

  • Halte eine Umarmung bewusst länger.
  • Mache jemandem (du musst die Person nicht einmal kennen) ein ehrliches Kompliment.
  • Spüre in einem Gespräch deine Füße am Boden und entspanne die Schultern.

Eine kleine Übung dafür: Setze dich mit einem vertrauten Menschen gegenüber, atme bewusst ein und aus und spüre deinen Körper. Halte den Blick für ein bis zwei Minuten, ohne etwas sagen zu müssen. Oft geschieht in dieser stillen Präsenz eine Erfahrung von tiefer Verbundenheit – eine Begegnung, die nicht im Kopf, sondern im ganzen Sein stattfindet.

Wenn dir der Beitrag oder ein Teil daraus besonders gut gefallen hat, lasse es mich gern in den Kommentaren wissen oder schreibe mir an hallo@silke-geissen.de. Und lasse dir in Zukunft keinen Artikel, kein Angebot, keine Anekdote entgehen – abonniere meine Midlife Storys, die ich dir dann immer freitags schicke. Kleine Geschichten, Weisheiten, ohne Spam, direkt in dein Mailpostfach.


Du liest hier den 9. von 10 Artikeln im Rahmen der Blogparade in Judith PetersTheContentSociety. Viele Bloggende schreiben vom 21. bis 30. August bis zu zehn Artikel. Ich habe den Zeitrahmen genutzt, um meine Lieblingskategorie „Körperliebe“ mit kleinen, unkomplizierten Artikeln auszustatten, die jeweils auf ein Kernthema fokussieren.

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