12 von 12 – Juni 2021

Nach einer Bloggertradition, die „Draußen nur Kännchen“ ins Leben rief und die Judith „Sympatexter“ Peters mir nahebrachte, werden am 12. eines jeden Monats 12 Bilder nur von diesem Tag gepostet, mit wenig Fokus auf dem Text. In meinen Artikeln bin ich sonst recht wortreich; mal sehen, wie ich es hinbekomme, wenig zu reden:

Ein ungemachtes Bett, ein Fuß mit lackierten Nägeln und eine Katze
So gemütlich kann ein Tag anfangen
Eine Kaffeemaschine steht auf einer Herdplatte
Jetzt muss erstmal ein Kaffee her
Kirschen auf einer schwarzen Arbeitsplatte
Die ersten Kirschen des Sommers
Eine empörte Katze rennt durch den Regen auf die Haustür zu
Die Katze hasst den Regen und nimmt ihn uns persönlich übel

Nach einem sehr kleinen Frühstück gingen wir kurz durch den Garten, um wie jeden Tag Wachstum und Zustand unserer Pflanzen zu checken. Auch das sehr kurz, weil ich mir vorgenommen hatte, heute meine Sonnenbrille zu finden, die ich demnächst mit an die Nordsee nehmen will.

ein Hochbeet mit verschiedenen kleinen Pflanzen
Die morgendliche Garteninspektion zeigt, die Zucchini ist gewachsen.
eine Collage mit drei Rosen
Drei Rosen öffnen sich heute: die Rose de Resht (o.l.), die Compassin (u.l.) und die Moonlight (r.)

Im Garten war einiges passiert. Die ungeduldig erwarteten Rosenblüten zeigten sich heute gleich bei drei Pflanzen, das ist wunderschön. Besonders die Rose de Resht hat einen ungeheuer betörenden Duft und eine Farbe, die im Herzen fast schmerzt, so schön ist sie.

Die dritte Sonnenbrillensession brachte ein Ergebnis: die Wahl fiel auf den schlichten Klassiker.
Ein Kaffee und ein Glas Wasser auf einem Tisch
Nach der Qual der Wahl gibt es erstmal ein kleines Frühstück.
Mutter und Tochter sitzen fröhlich an einem Cafétisch
Mutter und Tochter genießen die lange vermisste Außengastronomie!
Ein lustiges Schild auf einer Restauranttoilette
Originalfund im Café Roederer’s in Hamburg-Blankenese

Meine Entschlusskraft war von Erfolg gekrönt, ich habe DIE Brille für mich gefunden und mit meinen Gläsern bestellt, und danach frühstückten wir sehr schön in der Sonne im Café Roederer’s. Bemerkenswert das Schild an der Toilettenwand mit der Aufzählung, was nicht in die Toilette darf.

Nach dem kleinen Frühstück und einigen kleinen Besorgungen ging ich nach Hause, um mich bald wieder zu starten: ich hatte einen Termin bei meiner FriseurinBelle la Donna, die nach Hamburg gekommen ist, um berühmt zu werden. Ich finde, das ist ein wunderbares Lebensziel!

Eine Häuserfront, vor der sehr viele Pflanzenteile in einem Luftwirbel tanzen
Auf dem Kiez, auf dem Weg zum Friseur, kam aus heiterem Himmel in Luftwirbel, und die ganze Luft war voller kleiner Pflanzenteile, die aussahen wie Konfetti.
eine Collage aus Hamburger Panoramen
Landungsbrücken-Elbphilharmonie-Stimmungs-Mix

Nach meinem Friseurbesuch bummelte ich noch ein bisschen im Hamburger Touristenpanorama und fuhr dann nach Hause. Unser Abendessen – Pitabrot mit Salat und Putenstreifen – war sehr lecker, aber völlig unfotogen, weil alles auseinander fiel und wir mit sehr viel Fingereinsatz essen mussten. Und schon sind die 12 erreicht! Im Juli gibt es das nächste „12 von 12“.

8 Kommentare

  1. Stell dir mal vor, auf allen stillen Örtchen klebten so witzige Hinweise. Sie müssten umbenannt werden in „Orte des Kicherns“ oder „Orte des laut Lachens“ – wunderbar!!!

    1. Haha, herrlich! Ich habe an einem Örtchen mal eine detaillierte, aber keineswegs unangenehm anatomische Beschreibung der Geschehnisse während des Loslassens gelesen, das hat mich seinerzeit auch sehr schmunzeln lassen!

    1. Danke dir, liebe Jeannine, ich freue mich gerade auch wie verrückt auf die Sonnenbrille! Ich suche schon seit Jahren, und für gestern hatte ich manifestiert, dass ich die Brille finde – nur das Preislimit hat sie nicht eingehalten. Daran muss ich noch arbeiten ;).

  2. Sehr schöne Bilder, Silke. Der Spruch in der Toilette ist ja großartig. Ich finde diese Taschen zwar ziemlich hässlich, aber in die Toilette werfen würde ich sie denn doch nicht.😂
    Und die Rosen sind auch wunderbar. Das klingt nach einem Tag, den es in dieser Form schon so lange nicht mehr gegeben hat. Danke für die Einblicke

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