Eine Frau steht auf dem Balkon mit Blick auf eine Stadt, es ist Morgen, die Frau streckt ihre Arme weit aus. Oben die Überschrift in weiß auf blauem Untergrund: Hallo lieber Körper, schön, dass es dich gibt!

Hallo, lieber Körper, wie schön, dass es dich gibt!

Heute lade ich dich herzlich dazu ein, deinen Körper zu würdigen und zu lieben. Dieser Artikel ist der Auftakt zu einer kleinen Körperliebe-Serie, die ich gerade schreibe. Körperliebe ist eines meiner Lieblingsthemen. Wie oft vergessen wir, was unsere Körper alles für uns tun. Füße und Beine tragen uns durchs Leben, laufen, fahren Fahrrad, hüpfen, tanzen. Der Hals hält den Kopf hoch (hoffentlich!); mit den Armen können wir streicheln, arbeiten, kreativ sein, kochen, Menschen und Bäume umarmen, Musikinstrumente spielen und unendlich viel mehr.

Stelle dir vor, wie freudvoll dein Tag beginnt, wenn du deinen Körper begrüßt wie einen guten Freund oder eine liebe Freundin. Ich schlage dir 10 kleine Schritte vor, mit denen du deinen Körper willkommen heißen kannst. Du suchst dir aus, ob du sie alle willst oder nur einen, drei oder sieben. Ein entspanntes Verhältnis zu deinem Körper entsteht nicht durch Stress.

10 Schritte, um deinen Körper willkommen zu heißen

  1. Begrüßung am Morgen – sage deinem Körper freundlich „Guten Morgen“ oder etwas anderes, wie du Freunde begrüßen würdest.
  2. Hand aufs Herz – lege für einen Augenblick eine Hand auf dein Herz und spüre es schlagen. Fühle deine Lebendigkeit und genieße sie; ist das nicht wunderschön?
  3. Atmen – nimm mindestens drei tiiiiefe, bewusste Atemzüge und fühle, wie der Sauerstoff in dich ein- und aus dir ausströmt. Na, spürst du schon, wie du in deinem Körper ankommst?
  4. In Kontakt gehen – berühre dich sanft, streiche über deine Wangen, deine Arme, deine Seiten. Und/oder nimm eine Naturbürste, ein Loofah-Band oder etwas Ähnliches, und schrubbele dich von unten bis oben ab. Das ist so belebend!
  5. Ein Glas Wasser oder einen Tee trinken – genieße die Liebe, die du dir mit dieser schlichten Handlung gibst.
  6. Spieglein, Spieglein – jetzt heißt es „Zähne zeigen“. Schenke dir das schönste Lächeln, das du gerade auf Lager hast. Und wenn du denkst, mehr geht nicht, lege noch eine Schippe drauf. Und? Hat geklappt?
  7. Dankbarkeit üben – suche dir deinen Körperteil des Tages aus, dem du heute besonders dankbar bist. Sind es die Füße, die dich heute besonders weit tragen müssen? Ist es der Magen, auf den ein schwer verdauliches Geschäftsessen wartet? Oder nominierst du die Arme, die nachher sehr viel tragen müssen? Spüre in dich hinein und suche es dir mit Bedacht aus.
  8. Mini-Bewegungs-Aktion – recke dich, strecke dich ganz lang, spüre deine Füße auf dem Boden. Vielleicht machst du ein paar Tanzschritte?
  9. Wort des Tages – wähle ein Wohlfühlwort, nur für heute. Wie willst du dich heute fühlen, in welcher Energie möchtest du heute sein? Kraftvoll, lebendig, energiegeladen, weich? Wähle dein Wort spontan und verbinde dich mit ihm.
  10. Dein Begleiter des Tages – stelle dir vor, dein Körper ist dein Gast, den du behutsam durch den Tag führst und den du schätzt und achtest.

Warum es wichtig ist, den eigenen Körper bewusst zu begrüßen

Wenn du deinem Körper verstärkte Aufmerksamkeit schenkst und ihn bewusst begrüßt, pflegst und kleidest, ihn ansiehst und mit ihm sprichst, kommst du in ein positives Gefühl, gegen das du dich gar nicht wehren kannst. Du startest deinen Tag am besten nicht mit dem Smartphone, sondern verbindest dich als erstes mit deinem wichtigsten Gefährten, deinem Körper. Du wirst sehen, so kommst du entspannter durch den Tag als wenn du hindurch hetzt.

Dein Körper ist dein Zuhause und verdient liebevolle Behandlung und Wertschätzung. Wohlwollend und dankbar angesprochen, wird er dich ganz anders durch den Tag tragen als wenn du ihn lieblos, womöglich, verurteilend, ansprichst und dich auf Negatives fokussierst, statt all das Positive zu sehen, das dein Körper für dich bereithält.

Fange am besten heute an, mindestens einen der zehn Schritte weiter oben zu praktizieren, und achte darauf, was anders ist als sonst. Du wirst es spüren, ich bin ganz sicher!

Zum Schluss

Glaube nicht, dass ich jeden Tag all das tue, was ich dir empfehle, ein bisschen aber immer. Recken, strecken, anlächeln sind das Minimalprogramm, meist ist es mehr. Ich habe einen langen Weg zur Körperliebe hinter mir und bin jetzt sehr zufrieden mit meinem Umgang mit meinem wichtigsten Begleiter. Schon im Bett strecke ich mich genüsslich und stöhne und seufze freudig dabei. Ich genieße, wie meine Füße zum ersten Mal den Boden berühren und erst noch unsicher, dann klar definiert losgehen. Es macht mir Freude, mich zu berühren, mir Gutes zu tun, positive Selbstgespräche zu führen.

In den nächsten Tagen erzähle ich dir mehr darüber, denn gerade ist wieder Blogdekade in TheContentSociety. Zehn Artikel in zehn Tagen, Start heute. Geplant sind zehn kleine Körperliebe-Artikel mit leicht handhabbaren Ideen und Anleitungen. Bleib’ dran und probiere aus, was für dich passt!

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Ich freue mich, wenn du Spaß am Experimentieren mit Körperliebe findest. Schreibe mir gern in den Kommentaren, was heute für dich am besten passt. Bis zum nächsten Artikel!

4 Gedanken zu „Hallo, lieber Körper, wie schön, dass es dich gibt!“

  1. Das konnte ich gerade jetzt gut gebrauchen. Aktuell kommen bei mir ein paar Dinge zusammen, die lieben Hormone, das post-COVID, schlechter werdende Augen und jetzt noch ein Problem mit einer Sehne im Fuß, wo ich mich gerade wieder darauf konzentriere, ein paar mehr Schritte zu machen, weil wenig Bewegung sich in Speck niederschlägt.

    Mein Leben lang war mein Körper ziemlich zuverlässig und ich war extrem selten bei irgendwelchen Ärzten. Also wirklich extrem. In den letzten Monaten gefühlt nur noch. Und ich nehme das meinem Körper ein bisschen übel, gleichzeitig habe ich auch Mitleid mit ihm, dass er da an allen Ecken und Enden so rumknirscht.

    Danke für die Anregung, meinen Körper nicht nur in guten Zeiten lieb zu haben!

    Liebe Grüße
    Angela

    1. Liebe Angela,

      wie schön, dass der Artikel deinen Nerv trifft! Übel, wenn alles auf einmal kommt, nicht wahr? Und schön, dass du Mitgefühl gegenüber deinem Körper hast; er kann ja nichts dafür und knickt auch nicht vorsätzlich ein. Es freut mich, dass du ihn trotzdem lieb hast, und ich wünsche dir Linderung und Besserung auf allen Ebenen.

      Liebe Grüße
      Silke

  2. Was für ein guter Einstieg in den Tag! Ich hab die 10 Punkte gleich mal umgesetzt und ja: Aus dem Lächeln wurde ein Grinsen in meinem Gesicht, einfach aus Freude. Danke für den Impuls, liebe Silke!

    1. Hallo liebe Ulrike,
      ooh wie schön, dass der Artikel so gut bei dir ankommt! Und dass du es mir schreibst! Das macht mich jetzt ganz fröhlich und befeuert mich, die Serie weiterzuschreiben.
      Danke für deine tolle Rückmeldung, liebe Ulrike!
      Eine kostenlose Umarmung geht nach Wien.
      Silke

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