Monatsrückblick August 2021 – ohne Sommer in den Herbst

Lampionblumen im August 2021

Im August 2021 war ich rückblickend unglaublich fleißig und habe vieles auf meiner Website, auf dem Blog und vor allem beim Kapitel Sichtbarkeit vorangebracht. Zwei Konzerte durfte ich besuchen, einige tolle Leute treffen. Meine körperliche Fitness litt ein bisschen, aber das mache ich im September wieder gut. Insgesamt bin ich hochzufrieden mit mir und dem, was ich in meinem persönlichen Sommer-Hoch geleistet habe, und blicke voller Zuversicht in den Herbst.


1. Text-Erfolge

Mein Angebot ist draußen – Menschen können mich buchen!

Mein ganz großes Thema im August! Lange habe ich mit meinem Impostor-Syndrom gerungen, mich und mein Angebot optimiert, alles umgeschrieben. Nie schien es mir gut genug, dabei geht es im Grunde erst einmal darum, überhaupt eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit mir zu schaffen. Hinzu kam, dass ich den Button erst basteln musste, mit dem Interessenten ein kostenloses Gespräch mit mir buchen können. Das gestaltete sich schwieriger als ich erwartet hätte. Aber jetzt ist alles fein, und ich freue mich riesig auf die ersten Gespräche.

Das soll jetzt keine Handlungsaufforderung sein, aber so sieht er aus:

Ich bin ganz verliebt – das ist wahrscheinlich nur für diejenigen wirklich nachvollziehbar, die mitbekommen haben, wieviele Stunden ich damit zugebracht, ihn zum Funktionieren zu bringen! Ist er nicht hübsch?


Bloggen, fast bis der Arzt kommt

Der August war ein verrückter Blog-Monat. Er fing mit der Blog-Dekade der Content Society an, einer Challenge von Franzi Blickle. Die Herausforderung war, zehn Tage lang täglich einen Artikel zu schreiben, und ich habe es geschafft! Es war arbeitsreich, lustig, improvisiert. Wir haben schriftliche Interviews durchgeführt und auf unseren Seiten veröffentlicht, ich habe unter anderem die ersten zwei Teile der Geschichte meiner Selbstständigkeit erzählt und ein Werte-ABC ersonnen, zu dem mich ein Beitrag von Anette Schade inspirierte.

Es machte unheimlich Spaß, aus der Komfortzone herauszukommen, einfach loszuschreiben, ohne den Anspruch, alles perfekt zu haben, tolle Bilder zu liefern, Fachartikel zu produzieren. Stattdessen schrieben wir in einer spielerischen Leichtigkeit, was gerade passte, und ich bin sehr zufrieden damit, wirklich zehn Tage lang täglich einen Artikel veröffentlicht zu haben. Dabei half es, dass ich immer angefangene Artikel im Vorrat habe, die mehr oder weniger ausgearbeitet sind, zumal direkt nach den ersten zehn Tagen schon wieder der kleine 12 von 12-Tagesrückblick anstand. Ohne diesen Rückblick, den ich gerade schreibe, kamen im August dreizehn! Artikel in die Welt!

Mein Newsletter ist bald da!

Seit einigen Wochen arbeite ich an meinem Newsletter. Judith konnte mich überzeugen, dass Blog und Newsletter zusammengehören, und nun stehe ich damit kurz vorm Durchbruch. Mit supertoller und unermüdlicher Unterstützung von Stefanie Seitz und Nicole Werner kämpfte ich mich durch das Pingpong aus E-Mails, eigenen Seiten, Anmeldekästchen vom Newsletter-Provider nebst neuer Datenschutzerklärung und frischem Cookie-Plugin. In nächtelanger, schon fast sturer, Kleinarbeit wurde er fast fertig. Ein kleiner Fehler ist noch im System, so dass das Newsletter-Bestell-Kästchen nicht für jeden sicht- und klickbar ist, aber das sollte in den nächsten Tagen erledigt sein. Nun habe ich so viele Test-Abonnentinnen, dass ich mir schleunigst etwas für den ersten Newsletter einfallen lassen muss – aber den Druck halte ich gerne aus!

Solltest du also das tolle gelb-pinke Kästchen sehen, hat es entweder schon ganz geklappt, oder du bist eine/r der Glücklichen, die ohne Nachbesserung meinen Newsletter bestellen können, wenn sie wollen.


2. Nach achtzehn Monaten der erste Kleidungskauf

Es hat mir nicht wirklich gefehlt, das Klamottenkaufen. Ich bin ja etwas länger als der Durchschnitt, und meine Einkaufsquellen sind rar gesät. Wenn ich dann nicht kurz nach Erscheinen des aktuellen Katalogs zur Stelle bin, muss ich lange warten. Unter strengsten Sicherheitsbedingungen hatte ich keine Lust einzukaufen, und ich bin sowieso lieber im Bau- oder Gartenmarkt als im Bekleidungsgeschäft. Jetzt war es aber nötig, meine Jeans wurden alle fadenscheinig, und ich brauchte ein paar Basics.

Um das Projekt Herbstgarderobe schnell und effektiv zu erledigen, bearbeitete ich den ganzen Katalog (der ist nicht so dick wie ein Normalgrößen-Katalog) mit Post-its. Im Laden sortierte ich mit der Verkäuferin, was mir auch in 3D gefiel, was noch nicht da war und vorbestellt werden konnte, und was ich strich. Meine stilsichere Tochter begleitete mich, und wir suchten einige schlichte und gut passende Dinge aus. Dann hielt mir meine Tochter einen knallblauen Longblazer hin, und ich wollte erst nicht… doch dann meinte auch die Verkäuferin, ich könnte es mal probieren – was soll ich euch sagen, ich war schockverliebt, und jetzt habe ich ein echtes Signature-Teil!


3. Endlich wieder Konzerte

Im August konnte ich zwei Freiluftkonzerte besuchen. Das erste fand auf der Rollschuhbahn in Planten un Blomen, dem schönen Park zwischen Sankt Pauli und der Innenstadt. Ich ging mit einer Freundin zu Bernd Begemann, den wir beide auch persönlich kennen. Es war recht frisch, aber so schön, Musik live zu erleben und sich mitreißen zu lassen. Wir konnten es sehr genießen und bummelten anschließend noch durch die Straßen.

Das zweite Konzert fand auf dem Rathausmarkt statt. Kent Nagano dirigierte das Philharmonische Staatsorchester, und ich musste ein bisschen weinen, weil ich so lange keine klassische Musik mehr live gehört hatte. Ich war ohne Begleitung dort, aber nicht allein, denn ich genoss mit den anderen Musik-Enthusiasten die wunderbare Darbietung.


Was sonst noch so war

  • Die 2. Impfung schoss erst meine Tochter, dann mich mich für mehrere Tage ins Aus, und nun sind wir glückliche Vollgeimpfte.
  • Meine Tochter wurde schon 19 und wünschte sich nichts außer der selbstgemachten Schokoladentorte – innen befinden sich weiße und pinke Biskuitschichten, die wir vergessen haben zu fotografieren. Zu ihrem Leidwesen backe ich richtig gut, aber ich kann keine Leidenschaft dafür entwickeln wie zum Beispiel fürs Kochen.
  • In den Geschäften wurden erste Weihnachtsartikel gesichtet.
  • Auf Instagram fand eine kleine Haiku-Challenge statt, bei der auch meine lieben Mitbloggerinnen und Coaches Susanne Heinen, Silke Hüchel-Steinbach und Barbara-Mira Jakob mitspielten. Die aus Japan stammenden, meist etwas melancholischen Dreizeiler mit fünf, sieben und wieder fünf Silben haben es uns angetan.
  • Ich traf zwei tolle Mitbloggerinnen, Renate R. Schmidt und Luise Geier-Asfiaoui. Wir verbrachten einen sehr inspirierenden Abend im Schanzenviertel.
  • Beim ebay-Kleinanzeigenverkauf trafen wir nette Menschen mit einem putzigen Corgi, mit denen wir uns wieder treffen möchten. Der Käufer meiner Inliner kannte mich schon von meinen Moderationen der Popchor-Konzerte – ich bin sozusagen Vorstadt-Prominenz!
  • Seit Corona darf ich nicht singen, deswegen entfallen mindestens zwei Abendtermine pro Woche, und ich verbringe die meiste Zeit mit meiner Tochter, die sich gerade ausbildungsmäßig orientiert und nebenbei jobbt. Das heißt, viel Zeit für Haus, Familienleben, Garten, Katze und fotorealistische Experimente.
  • Im Garten ist um diese Zeit schon viel zu tun. Im Regensommer wächst alles, und ich muss gefühlt alle zwei Wochen die elend lange Hecke meines Endgrundstücks schneiden. Ansonsten herbstelt es schon ziemlich, finde ich.

Was erwartet mich im September?

  • Ich werde Werbung für mein Coachingangebot machen und auch bei meinem Coaching-Raum im Stadtteil Ottensen eine Ankündigung aushängen.
  • Ich glaube fest daran, dass ich im September erste Coachees haben werde.
  • Mein Angebot wird sich konkretisieren, meine Website nimmt Gestalt an und wird immer erwachsener.
  • Meine Tochter hat eine Konzertkarte für die Waldbühne in Berlin. Vielleicht begleite ich sie, um Berliner Freunde und CoBloggerinnen zu treffen, und um ENDLICH mal wieder ein bisschen Hauptstadtluft zu atmen. Ohne Pandemie war ich normalerweise mehrmals im Jahr in Berlin.
  • Meine Mutter wird mit Freundinnen in Sankt Peter Ording sein, und wir besuchen sie dort vielleicht für ein paar Tage, um nach dem verregneten August ein bisschen aufzutanken für die lange finstere Zeit, die vor uns liegt.
  • September wird ein Monat der Selbstfürsorge – im August habe ich sehr oft meine natürliche Bewegungsfreude ignoriert und Tag und Nacht gearbeitet. Das tut mir nicht gut, und ich werde wieder mindestens eine Stunde pro Tag Wald, Wiesen und Wasser auf mich wirken lassen.
  • Ich bin im Gespräch mit einer Fotografin, und vielleicht gibt es neue Fotos.

Vieles, worauf ich stolz und zufrieden zurückblicke, vieles, worauf ich sehr gespannt bin. Was bietet dein September, und worauf blickst du im August zurück?

9 Kommentare

  1. Liebe Silke,
    es gefällt mir außerordentlich gut, wie du schreibst und deinen Blog mit locker-flockigen Bildern bereicherst.
    Ich freue mich auf weitere Blog-Beiträge von dir!
    Viel Glück für deine Coachings, du wirst sicher bald gut gebucht sein!

  2. Liebe Silke, du fleißiges Bienchen, was du alles geschafft hast! Und im September geht es weiter. Es ist so schön, deine ganze Entwicklung miterleben zu dürfen-in Bildern und Texten. Zum Schluss der Flaschen-Geissen ist die Krönung 😉 deines tollen Artikels. Liebe Grüße Nicole

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