Mein Sommer-Hoch im Sommerloch

Das Sommer-Hoch fürs Sommerloch genutzt

Vom Sommerloch höre ich nur, bei mir ist es ein Sommer-Hoch. Während ihr, meine Kundinnen, im Urlaub seid, bereite ich mich auf den Herbst vor, meine Lieblings-Jahreszeit. Ich fege alte Ideen und Glaubenssätze aus, renoviere meine inneren und äußeren Räume, um im Herbst mit voller Kraft für euch da zu sein, wenn ihr gut und innerlich gestärkt durch den Winter kommen wollt.

Ich richte meinen „Laden“ ein

1. Mein Newsletter entsteht

Vor drei Wochen hatte ich die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit meinen Newsletter aufzusetzen und zu verschicken. Genau in der Zeit hatte mein Zimmerumzug im Haus (angerissen im Juli-Rückblick) absolute Priorität. Um alles gleichzeitig zu schaffen, hätte ich nicht mehr schlafen dürfen. So musste der Newsletter warten.

Die nächste Möglichkeit kam schnell: aktuell bin ich dabei, in einem Beta-Kurs von Nicole Werner meinen Newsletter und die Peripherie dazu einzurichten. Ich freue mich schon sehr darauf – ich habe einige Events in der Pipeline, die so spannend sind, dass ich sie kaum für mich behalten kann. Dafür ist der Newsletter das perfekte Transportmedium, und ich lege jetzt richtig los, um alles verraten zu können.

2. Ich strukturiere und messe Zeiten

Alexandra, meine Lieblings-Coach-Frau, erwähne ich ja immer wieder. Mit ihr und meinen MasterMind-Kolleginnen bringe ich Dinge unterschiedlichster Art voran, unter anderem meine eigenen Entspannungseinheiten. Bei der Umstellung von neben- auf hauptberufliche Selbstständigkeit ist es zunächst ziemlich schwierig, die richtige Balance zu finden. Als Angestellte konnte ich, auch wenn ich die Arbeit nie fertig war, irgendwann das Büro verlassen und für den Tag die Arbeit beenden.

Nun habe ich alles zuhause, und mein Arbeitszimmer wird täglich schöner. Wenn ich mich an meinen Schreibtisch setze, durchströmt mich eine große Ruhe. Ich bin sehr glücklich über diesen Schritt und dieses Zimmer, und ich arbeite furchtbar gern dort. Auch hier hat mich mein Mini-Netzwerk bei der Planung unterstützt.
Sobald das Arbeitszimmer von restlichen Schrauben und Werkzeugen befreit ist, werde ich es hier in einem eigenen Artikel vorstellen.

Zurzeit bringe ich so vieles voran, dass ich nicht richtig auf Ausgleich achte, das will ich spätestens im September wieder ändern. Normalerweise bin ich täglich mindestens eine Stunde in der Natur, das kompensiere ich gerade mit der Arbeit im Garden Office. In den nächsten Tagen will ich Gehstrecken mit Zeiten ergänzen, damit ich meinen Kundinnen beim Walk’n’Talk verschiedene Routen anbieten kann.

3. Ich schärfe meine Positionierung

Den Markenkurs von Steffi Zährl konnte ich nicht komplett beenden, weil zu viel Arbeit rundherum war. Meine eigene Positionierung und meine Zielgruppe sind mir ziemlich klar, können aber beide noch etwas Feinschliff vertragen. Zum Glück stehen mir die Unterlagen in der Markenakademie immer zur Verfügung, so kann ich das nacharbeiten.

4. Ich veröffentliche meine Angebotsseite

Meine Website ist in ziemlich kurzer Zeit entstanden und gewachsen, als letztes Element fehlt noch die Angebotsseite. Bis jetzt melden sich Kundinnen über Empfehlung oder über ein berufliches Netzwerk, in dem ein nicht ganz tagesaktuelles Profil von mir veröffentlicht ist. Jetzt, da ich nicht mehr überwiegend angestellt bin und mein Angebot klarer formulieren kann, ist es Zeit, damit an den Markt zu gehen und für meine potenziellen Kundinnen klarer erreichbar zu sein.

5. Ich entwickele Konzepte

Bei all meinen Vorarbeiten zur weiteren Professionalisierung meines Business‘ sind mir so viele Formate eingefallen, die ich anbieten möchte, die will ich alle ausarbeiten. Ich vermute, diese Entwicklungen werden deutlich aus dem Sommerloch herauswachsen.

6. Bloggen gegen den Perfektionismus

Nichts Neues, denkt ihr? In der Content Society ist die Blogdekade ausgebrochen. Heute ist Tag 7 von 10 – wir schreiben vom 1. bis 10. August täglich einen Artikel. Für mich bedeutet das, ich überarbeite vorhandene Entwürfe und veröffentliche sie, schreibe spontane Artikel wie diesen, aber auch das erste Kapitel meiner Selbstständigkeitsgeschichte und einen Lesertipp-Artikel, mit dem ich es mir am Geburtstag meiner Tochter am 6. August einfach gemacht habe.

Die Rückmeldungen auf meine Schnellschüsse zeigen mir, dass es auch so möglich ist. Es muss nicht alles zehnfach abgesichert sein, zwanzigmal Korrektur gelesen, in alle Richtungen optimiert. Das tägliche Bloggen hilft auch gegen das Impostor-Syndrom, das besonders qualifizierte Menschen befällt und sie an sich zweifeln lässt – genauer beschrieben, mit Abhilfemöglichkeit, z,B. bei Renate R. Schmidt.

7. Ich finde meine Markenfarben

Heidelbeeren und eine Farbpalette

Vor einigen Wochen gewann ich zu meiner großen Überraschung einen Colour your Business-Kurs von Sophie Zeiszig, für den ich aber zu der Zeit keine Kapazitäten frei hatte. Mittlerweile ist meine Website einigermaßen präsentabel. Es fehlt noch das Angebot, und Markenfarben dürfen auch noch kommen. Zurzeit spiele ich noch ein bisschen herum und arbeite mit eher zufälligen Bildern und Gestaltungselementen. Mittelfristig strebe ich einen stringenteren Auftritt an, um meinen Wiedererkennungswert zu stärken. Ein Logo möchte ich auch noch haben, das kommt aber nicht mehr im Sommerloch dran.

6 Kommentare

  1. Liebe Silke, das ist ein schönes Sommerprogramm, echt toll. Das Bild mit Deinen „eventuellen“ Markenfarben finde ich sehr ansprechend, das wäre eine harmonische Farbauswahl. Lieber Gruß, Susanne

    1. Liebe Susanne, danke! Ja, ich mag die Farben auch. Mal sehen, wohin der Farbenkurs mich trägt. Danach ist meine erste Farbe ein warmes klares Gelb – hätte ich mir nie zugeschrieben, aber ich mag gelbe Reinschreibebücher, die finde ich inspirierend. Vielleicht ja doch? Liebe Grüße, Silke

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