Die Autorin zeigt lachend auf den Schriftzug: 88+ Möglichkeiten, Nein zu sagen

88+ Wege, Nein zu sagen

„JA“. Schon wieder ist es passiert, und jetzt sitze ich da mit Bauchschmerzen. Ich habe JA gesagt, obwohl ich NEIN sagen wollte. Zu einer Frage, einem Gefallen, einem Liebesdienst. Weil ich jemanden mag, nicht sitzen lassen will mit einem Problem, mich überrumpelt fühle.

Kennst du das auch? Aus Verlegenheit, Zeitdruck, Angst vor Liebesentzug sagst du JA, obwohl du weißt, du kannst, willst, schaffst es nicht? In diesem Artikel mit Video von Dr. Wimmer ist wunderbar erläutert, warum wir JA sagen und ein NEIN uns viel besser täte. Es wird noch einen Artikel zu dem Thema geben. Hier liefere ich dir vorab – passend zu meinem wunderbaren Neinachtskalender, zu dem du dich gern anmelden kannst – ein paar Möglichkeiten, Nein zu sagen. Mit oder ohne Begründung. Viel Spaß beim Lesen!

  1. Nein
  2. Nein, wirklich nicht.
  3. Ich meine Nein.
  4. Oh danke, dass du mir das zutraust. Im Moment habe ich aber keine Kapazitäten dafür frei.
  5. Ich nicht, aber ich nenne dir gern einen Kontakt (Coach, Werkstatt, Änderungsschneider). Da kannst du anrufen.
  6. Ich möchte das nicht.
  7. Auf keinen Fall.
  8. Niemals.
  9. Nein, auch nicht vielleicht.
  10. Wie käme ich dazu?
  11. Absolut nicht.
  12. Den Teufel werde ich tun.
  13. Nein. Immer noch nicht.
  14. Das kann ich nicht annehmen.
  15. Damit bin ich nicht einverstanden.
  16. Das kann ich nicht zulassen.
  17. Dafür müsste ich … liegenlassen, das geht gerade nicht.
  18. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.
  19. Ich fühle mich dabei unwohl.
  20. Dass du so unter Druck stehst, tut mir sehr leid. Trotzdem kann ich dir heute nicht helfen.
  21. Ich merke, du möchtest mir Schuldgefühle machen. Die nehme ich nicht an, und es bleibt beim Nein.
  22. Ich kann dir nicht helfen, aber hast du es schon so (Alternativstrategie) versucht?
  23. Nein, auch nächste Woche nicht.
  24. Nein, das verstößt gegen meine Werte.
  25. “ ……….. “ (Bedeutsames Schweigen)
  26. Tut mir leid, aber mein Leben ist gerade die reinste Chaos-Verwaltung, da passt einfach nichts mehr rein.
  27. Ich würde auch gern Zeit mit dir verbringen, aber ich will bis übermorgen mit meiner Steuererklärung fertig sein.
  28. Die Frage ist unverschämt.
  29. Was sagst du, wenn du genau um diese Hilfe gebeten wirst?
  30. Nein, du hast mir die letzten Bücher trotz Erinnerungen nicht zurückgegeben. Ich werde dir keine mehr leihen.
  31. Ich verleihe grundsätzlich kein Geld.
  32. Damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
  33. Das könnte ich nur am Wochenende tun, und da habe ich frei.
  34. Es täuscht, wenn ich den Eindruck mache, mich mit dem Smartphone (beliebig durch andere Themengebiete ersetzbar) gut auszukennen. Ich versuche es, und wenn ich es in fünf Minuten nicht hinbekomme, fragst du jemand anderen, okay?
  35. Ich bin auch sehr stolz auf die schöne weiße Kante, die ich beim Streichen hinbekommen habe, das hat aber auch ewig gedauert. Ich kann dir sagen, welches Kreppband du am besten nimmst und wie du saubere Abschlüsse malst. Nein, ich kann dir dabei nicht helfen.
  36. Ganz ehrlich: darauf habe ich überhaupt keine Lust.
  37. Nein, ich werde diese Hose/Schuhe/Jacke nicht kaufen. Vielen Dank für Ihre kompetente Beratung.
  38. Ich kann dir diese Verantwortung nicht abnehmen.
  39. Mit dem Thema bin ich gar nicht vertraut und müsste mich erst einarbeiten.
  40. Heute nicht, aber (Ersatztermin)?
  41. Das ist mein letztes Angebot.
  42. Einen niedrigeren Preis kann und will ich nicht nehmen.
  43. Ich zeige/erkläre es dir einmal, dann kannst du es selbst.
  44. Die Anfahrt ist mir zu weit. Bitte frage jemanden in deiner Nähe.
  45. Verneinendes Hmmm-hmmmm.
  46. Kopfschütteln
  47. Abwiegelnde Geste
  48. Nicht in diesem Leben.
  49. Mein Stundensatz ist 160 Euro. Ich brauche dafür fünf Stunden, macht 800. Dir biete ich ich es für 500 Euro an. Deal?
  50. Ich kann das tun. Dafür könntest du diese (konkretisierte) Aufgabe übernehmen. Passt das?
  51. Zurzeit muss ich selbst sehr auf mich und meine Zeit achtgeben.
  52. Wer sind denn eigentlich „alle“, die schon ein iPhone haben?
  53. Ich bin sicher, du schaffst das ganz wunderbar.
  54. Heute nicht. Frage mich nächste Woche noch einmal.
  55. Bitte gib mir Bedenkzeit.
  56. Das kann ich im kostenlosen Kennenlerngespräch nicht anbieten. Wenn du das Problem mit mir bearbeiten möchtest, lass uns gleich einen Termin für eine Coachingstunde vereinbaren.
  57. Nein. Aber danke nein.
  58. Nein. Auch nicht mal eben schnell.
  59. Dieses Mal nicht. Nächstes Mal vielleicht wieder.
  60. Trotzdem nicht. Ja, möglicherweise entgeht mir etwas. Wir werden damit leben.
  61. Nein. Ich gehe davon aus, dass es dieses Produkt/diese Dienstleistung auch nächsten Monat noch geben wird.
  62. Danke, aber Kunstlieder/Fußball/beliebig erweiterbar/ … sind so gar nicht meins. Du wirst jemanden finden, der das mehr zu schätzen weiß als ich. Habt Spaß!
  63. Nein, ich sitte deine Katze nicht, ich habe Angst vor ihr.
  64. Über so einen Zeitraum kann ich nicht verlässlich zusagen.
  65. Nein. Natürlich sind wir noch Freundinnen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
  66. Heute kann ich nicht, ich habe meiner Tochter versprochen sie abzuholen. Morgen kann ich es mir ansehen.
  67. Wenn ich das tue, verpasse ich meine Yogastunde. Das möchte ich auf keinen Fall.
  68. Das geht zu weit. Das Gespräch ist für mich beendet.
  69. Schweigend gehen, wenn die Frage offensichtlich unverschämt ist.
  70. Ich glaube, es hackt (wenn mich die BILD interviewen oder die AfD anwerben will oder ähnliches)
  71. Nein, dafür habe ich kein Verständnis. Muss ich auch nicht haben (wenn META mich ohne Begründung sperrt etc.)
  72. Mein Bauch sagt Nein, und er ist mein bester Berater. Tut mir leid.
  73. Würde es dir helfen, wenn wir es zusammen erledigen? Ganz übernehmen will ich es nicht.
  74. Nein, das gibt unser Verhältnis aus meiner Sicht nicht her.
  75. Mit Verlaub, das geht zu weit.
  76. Nicht für eine Million.
  77. Bitte frage mich das nicht mehr, das wirft bei mir Zweifel an unserer Beziehung auf.
  78. Das kann ich nicht.
  79. Es passt mir nicht.
  80. Ich will das nicht.
  81. Nein, auch dann nicht.
  82. Das mag für dich so passen. Für mich nicht.
  83. Ich finde, das ist ein unfairer Deal.
  84. Nein, ich muss das nicht begründen.
  85. Solche Aufgaben erledige ich sehr gründlich. Ich habe nicht die Zeit, um meine eigenen Qualitätsstandards zu halten. Also nein. Ich möchte nicht pfuschen, das fällt mir vor die Füße.
  86. Nein, ich lüge nicht für dich.
  87. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, das nicht zu tun. Bitte respektiere das.
  88. Bitte trage die Konsequenzen deines Handelns selbst. Das ist deine Verantwortung.

Lust auf mehr Nein?

Mach mir gern Vorschläge in den Kommentaren. Und melde dich auf jeden Fall zu meinem Neinachtskalender an. An den vier Adventssonntagen erhältst du Impuls-Mails mit Vorschlägen für eine entspannte Vor-Neinachtszeit. Springe gern noch rein, und wenn der erste Advent vorbei ist, was soll’s! Es geht um den Spaß am Neinsagen und um gesundes Selbst-Management:

2 Kommentare zu „88+ Wege, Nein zu sagen“

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