Die Autorin lacht in die Kamera, vor ihr ein Banner mit der Aufschrift: Blogparade Wechseljahre: Zusammenfassung und Präsentation aller Artikel

Erkenntnisse aus der Blogparade: Wechseljahre und dann? Endstation Unsichtbar oder Time of my Life?

Meine erste Blogparade ist beendet, und ich bin begeistert von der Resonanz! 20 Frauen (plus ich selbst) teilen ihre Gedanken zu meiner Blogparade: Wechseljahre und dann? Endstation Unsichtbar oder Time of my Life?. Mit zehn Beiträgen hatte ich fest gerechnet. Mein Wunschziel ist also um 100 Prozent überschritten, das freut mich riesig! Der erste Kommentar kam über WhatsApp, die anderen 19 als Blogartikel.

Wechseljahre, Älterwerden, Sinnkrisen und Neuorientierung – mit den sagenumwobenen Wechseljahren und der Zeit danach sind so viele Glaubenssätze, Mythen und Ängste verbunden:

  • Ich bin zu alt für einen Jobwechsel!
  • Das kannst du doch nicht mehr tragen.
  • Dafür habe ich nicht mehr genug Zeit.
  • Meinst du nicht, es ist Zeit für eine praktische Kurzhaarfrisur?
  • Das wird wohl für immer ein Traum bleiben…

Na, kennst du Gedanken und Bemerkungen wie diese? Wir Bloggerinnen haben uns aus unterschiedlichen Winkeln der (Irr-)Glaubenssätze angenommen. Lass mich die Beiträge für dich anreißen und fühle dich herzlich eingeladen, auf all diesen großartigen Blogs weiterzulesen. Es lohnt sich!

  1. Helga Klein, Krankenschwester und Fachpflegekraft für Senioren, schrieb mir per WhatsApp, sie habe nicht unter Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen gelitten, weil sie einen sehr guten Frauenarzt hatte. Er versorgte sie während der Menopause mit kleinen Hormondosen, so dass sie die Zeit ganz cool erleben konnte. Jetzt, jenseits der 70, arbeitet sie noch in privaten Pflegejobs und ist glücklich mit ihrer 96jährigen Kundin. Und sie zitiert ein Rezept für langes Leben, das sie beeindruckt: „Sich oft verlieben.“ Weise gesprochen von einer 110 Jahre alten Frau. (Nicht Helga, sondern die häufig Verliebte.)
  2. Irene Fellner, Expertin für Frauen zwischen 40 und 60 bei den Soulsisters in Wien, schreibt den Artikel: Schön, wild und weise – über die weibliche Schönheit ab 50. Wie werden wir zu gelassenen, schönen, wilden und weisen Frauen, die sich ihrer selbst bewusst sind? Wir bleiben immer offen für neue Erfahrungen und Erkenntnisse und entwickeln unser Herz und unseren Verstand auf diese Weise immer weiter. Irene schreibt viel Spannendes dazu in ihrem Artikel und auch in ihrem Buch.
    https://www.soulsisters.at/blog/schoen-wild-und-weise/
  3. Uli Pauer, Aufräumcoach, , Hobby-Kriminologin, Grau-Liebhaberin und konsequenterweise Schöpferin des wunderbaren Begriffs Greyativity, fragt, ob Frauen nicht nur jenseits der Wechseljahre, sondern Für immer unsichtbar? sind. Uli als glühende Feministin freut sich, dass nach den Wechseljahren die Anpassung an noch so plumpe Anmachversuche von Männern vorbei sind. Und sie weiß zu schätzen, dass zumindest zeitweise ein gewisser Grad von Unsichtbarkeit durchaus nützlich sein kann, um bei einer Verfolgung nicht entdeckt zu werden.
    https://ulipauer.com/fuer-immer-unsichtbar/
  4. Romy Pfyl, Künstlerin und Mentorin für Kunst und Natur, widmet ihren Artikel „Wofür sind Frauen über 50 überhaupt noch gut?“ den Blogparaden von Mia Brummer und mir. Romy belegt anhand von unvergesslichen Frauenfiguren in ihrem Leben, dass die echten Vorbilder eigentlich immer etwas älter und charakterlich ausgereift sind. Unkonventionell, mit großen Chancen und mutig und behutsam gelebten Träumen. Romy sagt, unsere Träume sind unsere Wegweiser zur eigenen Freiheit, die wir uns jetzt endlich getrauen zu nutzen.
    https://romy-pfyl.com/wofuer-sind-frauen-ueber-fuenfzig-ueberhaupt-noch-gut/
  5. Sonja Hradetzky, Yogalehrerin und Expertin für fabelhafte Weiblichkeit und Wechseljahre, sieht uns Frauen jenseits der Wechseljahre schon fast auf dem Scheiterhaufen. Nein, jetzt mal ehrlich: Sonja lebt ihr Leben, macht ihren Körper zu ihrer besten Freundin, beim Essen, beim Sport, beim Sex, und Diäten landen hier eher auf dem Scheiterhaufen als die Frauen! Ein superlebendiger und herrlich irdisch-saftiger Artikel, der ganz viel Mut macht! Ein Zitat aus dem Artikel, das ich sehr liebe: Wir brauchen keine Trends. Wir haben Stil. Yes! So macht es doch Freude, nicht mehr ganz jung zu sein.
    https://sonja-hradetzky.de/wechseljahre-und-dann-ab-auf-den-scheiterhaufen/
  6. Manuela Krämer von Federkunst, freie Autorin und Storytellerin, plädiert in ihrem Artikel für Zeitverschwendung an uns selbst. Zeit, in der wir reflektieren, genießen, nicht so erwachsen sind, wie es vielleicht von uns erwartet wird. Und Zeit, in der wir über unseren Tellerrand gucken und sehen, wie das Älterwerden bei uns, in anderen Ländern, in der Welt, gesehen und behandelt wird. Zeit, endlich zu tun, was uns gefällt und gut tut.
    https://federkunst.de/frauen-ab-50-in-beruf-gesellschaft-marketing/
  7. Hilkea Knies, musikalisches Multitalent, Gesangslehrerin und Online-Unternehmerin, resümiert über ihren 60. Geburtstag und findet heraus, dass sie doch ganz schön weise ist. Von ungebrochener Lebenslust, Tanz, Gesang und großen tiefen inneren Einblicken schreibt Hilkea. Von Veränderungen in den letzten Jahren, von Weisen, die altern dürfen, während das Altern bei Frauen noch immer so ein Thema ist. Für Hilkea aber ist es trotz der noch frischen und ein wenig beängstigenden 6 vorn eine Chance, in die Transformation zur weisen Alten zu gehen, die nie aufhören will mit Tanzen.
    https://www.hilkea-knies.de/60-jahre-alt-und-jetzt/
  8. Natalia Schweizer, Business Coach für selbstständige Frauen, fordert das Recht auf einen Hype um die Menopause. Sie sieht es einfach nicht mehr ein, allgegenwärtige Themen und Menschen in die Unsichtbarkeit zu schweigen. So viele Frauen gehen durch ihre Wechseljahre und die Zeit danach. Und es ist einfach nicht mehr zu akzeptieren, dass die Themen drumherum nach wie vor allenfalls hinter vorgehaltener Hand besprochen werden.
    https://natalia-schweizer.com/wechseljahre-ist-das-wirklich-etwas-neues/
  9. Korina Dielschneider, Midlife-Coach und Expertin für die Neuorientierung in der Lebensmitte, stellt die Grenzen in der Lebensmitte vor. Sie warnt vor einer shiny-happy Glorifizierung des Älterwerdens und vor all den inneren Saboteuren, die uns in einer Situation festhängen lassen, die uns nicht mehr gut tut. Die Grenzen, die wir ausloten müssen, um zufrieden weiterzumachen oder etwas Neues zu beginnen. Die Stellschrauben, die wir jetzt brauchen, um möglichst gesund und zufrieden zu altern.
    https://dielschneider.de/grenzen-lebensmitte/
  10. Kati Wagner-Matthiess, Mentorin, Business Coach und Expertin für friedvolle Arbeitsbeziehungen, sieht die Wechseljahre als Chance und steigt mit einem Beispiel ein, bei dem diese Chance (noch?) nicht genutzt wird. Sie reflektiert über die Traurigkeit und die viele Mühe, die darin steckt, eine junge Fassade aufrechtzuerhalten. Und sie empfiehlt, nicht gegen die natürlichen Reifungsprozesse anzuleben, sondern sinnstiftend nach vorn zu gehen und Frieden zu schließen mit dem, was ist. So werden die Weichen für ein weises, gelassenes Alter gestellt.
    https://liebevollleben.de/wechseljahre-als-chance/
  11. Notburga Fischer, Begleiterin bei Anliegen um Sexualität und Beziehung, sieht die Wechseljahre als eine Zeit anderer Fruchtbarkeit. Wie wir die Wechseljahresbeschwerden nutzen können, welche Lehren wir aus ihnen ziehen und wie wir ein erfülltes Leben aus all dem Gelernten entwickeln können, zeigt uns Notburga. Ihr Artikel ist ein Auszug aus ihrem Buch „Reifestufen der sexuellen Liebe„.
    https://www.mann-frau.com/veroeffentlichungen/artikel-notburga-fischer/
  12. In meinem eigenen Artikel zur Blogparade beschreibe ich den Weg zur wilden Weisheit und Unangepasstheit der Lebensmitte und beantworte gleichzeitig Mia Brummers Frage, wozu Frauen ab 50 eigentlich noch gut sind.
    https://silke-geissen.de/blogparade-weise-frauen-lebensmitte/
  13. Sabine Scholze, Guide für Frauen 50+, fragt sich, ob sie jetzt schon in den Wechseljahren ist und beschreibt, warum die Symptome an ihr vorbeigegangen sind. Vieles lässt sie sich nicht aufzwingen (so isse, die Sabine!), zum Beispiel die weibliche Definition über die Gebärfähigkeit. Auch das Attraktivitäts-Rating an Pfiffen von Bauarbeitern festzumachen, geht an ihr vorbei. Sie entscheidet sich trotz einiger Körperregionen, die gen Süden wandern, für die Time of her Life.
    https://sabinescholze.net/wechseljahre-und-jetzt/
  14. Beate Münch, Künstlerin, sieht die Wechseljahre als Time to Shine. Nach einer eigenen Krise macht sie sich auf den Weg und lässt Schönheitsideale, Krampf, Schlankheitsgebote hinter sich. Stattdessen akzeptiert sie sich und ihr Bäuchlein, findet Freude in ihrer neuen Lebensphase und schwört auf innere Stärke, Ruhe, Neustart und ihren eigenen Stil.
    https://beatemuench.com/blogparade-frauen-in-der-lebensmitte-unsichtbar-oder-die-beste-zeit-im-leben/
  15. Clara Wildenrath, Diplom-Biologin, Medizin- und Wissenschaftsjournalistin für Frauenthemen, überlegt, ob vor den Wechseljahren wirklich alles besser war. Als Naturwissenschaftlerin weiß sie natürlich auch um den biologischen Sinn der Wechseljahre. Hormonelle Umstellung, Stimmungsschwankungen, aber auch viele Chancen, die wir mit den Wechseljahren bekommen und uns erschließen, stellt sie hier vor. Mein Lieblingssatz ist „Die Menopause als Superpower der Menschheit. Yeah!“
    https://wechselleben.de/inspiration/wechseljahre-neue-lebensphase/
  16. Petra Körner von FrauenWandelKraft, Coach für Frauen und Expertin für weibliche Energiezentren, war so inspiriert von meiner Blogparade, dass sie ihren Blog überhaupt genau hier startet. Welch eine Freude, ihren ersten Artikel über zyklisches Leben ohne Zyklus zu lesen. Statt des Eisprungs sind die Mondphasen bestimmend für den urweiblichen Zyklus. Du kannst dir sogar ein Zyklusrad herunterladen, um damit zu arbeiten!
    https://frauenwandelkraft.de/wordpress/blog-2/
  17. Birgit Hentzler-Liepe, Hautexpertin mit eigener Heilpraxis, erläutert sehr fundiert, wie die Wechseljahre als Ursache innerer Unruhe wirken. Wie die Auswirkungen und Zusammenhänge sind. Wir erfahren, wo und wie es Hilfe gibt, so dass wir mit unserem stimmungsgebeutelten Dasein gut wieder ins Reine kommen.
    https://sonnenbergskin.de/innere-unruhe-wechseljahre-als-ursache/
  18. Christine Traut, Medium, Heilerin und Autorin, wittert in den Jahren voller Wechsel die Time of her Life. Wut- und dann Mutausbrüche, Essverhalten, Kompromisse oder auch nicht – alles Themen ihres sehr vielfältigen, spannenden und inspirierenden Artikels. Und danke, dass du mich als coole Socke bezeichnst, liebe Christine!
    https://christinetraut.com/2022/11/11/es-ist-die-time-of-my-life-diese-jahre-voller-wechsel/
  19. Ilka Brunck, Ernährungsberaterin, sieht die Zeit für ein neues Frauenbild. Auch sie beobachtet, dass viele Frauen um die 50 in der Öffentlichkeit unsichtbar sind, obwohl mehr überaus gebildete und hervorragend ausgebildete Frauen 50+ im Berufsleben stehen als je zuvor. Ilka freut sich, in dieser Lebensphase auszusortieren, was und wen sie in ihrem Leben nicht mehr haben möchte und sieht die Chance, endlich die eigenen Pläne wirklich zu leben.
    https://ilkabrunck.de/wechseljahre-zeit-fuer-ein-neues-frauenbild/
  20. Anette Schade, Coach für Stressmanagement und Burnout-Prävention, beschließt den wunderbaren Reigen auch im Team „Time of your Life“. Sie beschreibt ihren Weg zu Ü50, ihre Erkenntnisse und ihre Errungenschaften wie mehr Freiheit, mehr Loslassen, mehr Gelassenheit. Unabhängigkeit von anderen Meinungen. Sie nennt diese Phase Fabulous Fifties oder Abenteuer Leben 2.0.
    https://anetteschade.de/frauen-u50/
  21. Birgit Nora Schäfer, Bewusstseins- und Embodiment-Coach, Begleiterin für Frauen in der Lebensmitte, sieht die Wechseljahre als die Pubertät der Reife. Auch sie sortiert aus, was ihr nicht gut tut, und sie nutzt Beispiele wie eine wunderbare Sauce, die ihrer Vollendung entgegenköchelt. Wie ein edler Wein oder diese Sauce, so sind auch wir Frauen in unserer Reife. Ein Feuerwerk der charakterlichen Aromen, bei denen sich das Beste zum Schluss durchsetzt und jede Facette das Wunderwerk Weib noch besser macht.
    https://birgit-nora-schaefer.de/wechseljahre-sind-die-pubertaet-der-reife/

Danke, ihr wunderbaren Frauen, für euer Herzblut, eure Inspiration, eure Zeit, eure vielen schönen Artikel!

Das war eine tolle Blogparade! Dummerweise bin ich genau am letzten Tag (13.11.2022) bei Instagram und Facebook deaktiviert worden, und im Moment sehe ich noch keine Anzeichen dafür, dass ich meine Accounts wiederbekommen werde.

Ich bin aber bei LinkedIn vertreten *klick* und werde das Ergebnis der Blogparade dort auch teilen. Findet mich dort, lasst uns vernetzen! Und wenn du Aktuelles von mir erfahren möchtest, abonniere meinen Newsletter. So bist du immer informiert, was es Neues gibt. Vielleicht auch mal wieder eine Blogparade? Zuallererst aber meinen Neinachtskalender, zu dem du dich in den nächsten Tagen anmelden kannst!

Für den Abschlussartikel wäre es toll, wenn ihr ihn alle auf euren Sozialen Netzwerken teilen würdet. Ich danke euch von Herzen!

2 Kommentare zu „Erkenntnisse aus der Blogparade: Wechseljahre und dann? Endstation Unsichtbar oder Time of my Life?“

  1. Liebe Silke, was für eine tolle Blogparade mit einem so umfassenden und vielschichtigen Blick auf die Wechseljahre und das Älterwerden! Ich freue mich sehr, dabei sein zu dürfen. Liebe Grüße, Clara

    1. Liebe Clara,

      oh danke! Ich fühle mich sehr geehrt, dass du mitgeschrieben hast, und ich bin auch total geflashed von den vielen tollen Ein- und Aussichten in der Blogparade.

      Liebe Grüße,
      Silke

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