Tassen und Becher auf einem Bett-Tablett

Monatsrück­blick Januar 2022 – Start mit Hinder­nissen

Hier ist er, der erste Monatsrückblick im neuen Jahr! Seit Mai 2021 schreibe ich beharrlich und mit wachsender Begeisterung Rückblicke. Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich in einem Monat alles erleben lässt.

Mein Jahr 2022 begann mit einem kleinen Bio-Hotelaufenthalt in Stellshagen/Mecklenburg-Vorpommern, mit etwas Wellness, köstlich-vegetarischem Essen, netten Menschen, einem schönen Neujahrsspaziergang am Boltenhagener Strand und viel Regen. Sehr schnell gesellte sich nach der Rückkehr eine Covid-Infektion dazu, die mich gleich zum Jahresbeginn ziemlich umwarf und dafür sorgte, dass ich drei Wochen lang mit sehr gebremstem Schaum, einige Tage sogar total ausgeschaltet durchs Leben ging – na, eher hing. Allerdings brachte sie mir herrliche Bettfrühstücke ein, wie auch im Beitragsbild zu sehen ist.

Aber nun – was war letztendlich los im Januar?

Das Geschäftliche

Dieser Teil ist fast einen eigenen Artikel wert! Ich versuche, mich kurz zu fassen:
Meine Entscheidung des letzten Jahres, meine Coachingtätigkeit von neben- auf hauptberuflich selbstständig umzustellen, ging in die heiße Phase. Für den begehrten Gründungszuschuss der Arbeitsagentur musste ich einiges beibringen. Unterstützt von einem sehr guten Gründungscoaching, geschwächt von meiner sehr anstrengenden Covid-Infektion, aber voller Motivation schrieb ich, trug zusammen, beantragte, teilte mit und verhandelte. Involviert waren viele Stunden Arbeit, teils zu für mich sehr ungewöhnlichen Zeiten, und unterschiedliche Protagonisten beim Finanzamt und der Arbeitsagentur.

Der Wecker zeigt 4.29 an. Er steht auf dem Schreibtisch neben einem schönen Paperweight.
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen

Auf die letzten Meter machten es mir Covid-bedingte, rasende Kopfschmerzen sehr schwer. Kopfschmerzen habe ich extrem selten. Wer mich kennt, weiß, dass ich es als persönlichen Angriff empfinde, wenn sie doch auftauchen. Und mich dann auch noch nachts um den Schlaf bringen! Aber ich gab alles, reichte den Geschäftsplan sowie alle – vollständigen – Antragsunterlagen ein und bin jetzt stolze Selbstständige!

Der Gründungszuschuss ist bewilligt, die Antwort lag am 28. Januar im Briefkasten! Meine Freude teilte ich im ersten Facebook Live meines Lebens, von dem du hier einen Screenshot siehst:

Es lief ziemlich gut, das mache ich jetzt häufiger!

Zum Business-Aufbau sah ich mir diverse Kurs- und individuelle Angebote an. Niemand kann alles. Ich zum Beispiel kann Menschen fühlen, ihren Schmerz hinter der Fassade spüren, die eigentlichen Beweggründe für Handlungen und Verhaltensweisen erkennen. Ich kann wunderbar ermunternd und mit Humor coachen. Verkaufen kann ich auch, aber bis jetzt nicht mich selbst mit meiner Leistung. Dazu hole ich mir jetzt Unterstützung und werde am Ende dieses Jahres froh und glücklich auf meine Erfolge in 2021 zurückblicken.

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Marketing von

Endlich wieder bloggen!

Pünktlich am ersten Montag, dem 3. Januar, fand das erste Live der Content Society mit dem Themenvorschlag der Woche von Judith Peters statt. Die Gruppe ist neu zusammengesetzt und durch viele neue Mitschreiberinnen bereichert. Es fühlt sich so an, als würde ich in ein neues Heft schreiben.

Eine Frau zeigt eine friedliche Geste vor einem Bildschirm
So sieht das aus, wenn Judith die Wochenthemen vorstellt

Judith erklärte das Prozedere für den Artikel mit dem Motto des Jahres, ich hatte mir aber für die erste Woche den Dezemberrückblick aufgehoben. Der Motto-Artikel musste sich noch kurz gedulden, ist aber mittlerweile auch öffentlich verfügbar. Ich musste mir meine Kraft einteilen, weil mich das Coronavirus doch stark erwischt hatte. Nebenwirkungen des Virus waren schöne Bettfrühstücke, von meiner Tochter liebevoll hergerichtet, von der Katze beunruhigend interessiert beäugt:


Immerhin sind schon fünf Artikel entstanden im neuen Jahr:

Gerade bin ich sehr stolz, in einem so anspruchsvollen Monat fünf Artikel (den Januar-Rückblick noch nicht eingerechnet) veröffentlicht zu haben, von denen drei sehr viel von meiner Coaching-Persönlichkeit zeigen.


Zurück zur Natur und zur Struktur

Im Dezember war ich dreimal zu kleinen Reisen weg, und teilweise war es etwas anstrengend, von unterwegs die Dinge zu bearbeiten, die ich bearbeiten wollte. Meine Coachings verteilte ich auf die Anwesenheiten zwischen den kleinen Reisen, zum Glück war das möglich. Aber jetzt bin ich doch froh, wieder zuhause zu sein und so etwas wie einen Wochenrhythmus leben zu können. So wunderbar das freiberufliche Leben ist mit freier Zeiteinteilung und ortsunabhängigem Arbeiten, so schön ist auch ein wenig Struktur.

Ohne das C-Wort übermäßig beanspruchen zu wollen, so verhinderte es doch in den ersten zwei Wochen meine Coachings, weil erst der Husten vorbei sein musste, dann konnte ich zumindest wieder per Zoom arbeiten. Mittlerweile darf ich auch wieder in freier Wildbahn coachen, was ich besonders liebe, weil durch die Schönheiten entlang des Weges und den Himmel über uns die Gedanken anders fließen und sich nicht schwer und drückend festsetzen.

Außerdem öffnet das Draußensein die Herzen und beflügelt die Zungen meiner Coachees, und ich darf solche wunderbaren Kommentare empfangen wie diesen:

"Silke, wenn ich nach einer Coaching-Session von dir weggehe, bin ich nicht voll mit tausend neuen Erkenntnissen, aber ich sehe und denke die Welt jedes Mal ein Stück anders, mache Gedankenstopps und verstehe, was du auf der Über-mich-Seite mit der Einwirkzeit meinst. Mir geht es immer besser, das ist richtig cool!"

Ein weiterer gerade sehr wichtiger Aspekt ist mein körperlicher Wiederaufbau! Normalerweise machen mir Strecken zwischen acht und achtzehn Kilometern keine Probleme. Das war in den ersten Wochen des Jahres anders, da war ich froh, die Treppe hoch- und runterzukommen. Beim ersten Spaziergang dachte ich nach zwei Kilometern, ich müsse zusammenbrechen, aber am letzten Januarsonntag war ich schon wieder - in gedrosseltem Tempo - ganz gut unterwegs:

Ein Schrittzähler zeigt über 14.000 Schritte und zehn Kilometer an
Es geht voran, ich freue mich riesig!

Was sonst noch war im Januar

  • Die Überschrift dieses Absatzes hat ein Versmaß 😁.
  • Bei der "Wear your Word" - Word of the year-Challenge war ich angemeldet, aber zu krank um teilzunehmen. In 2021 hatte ich dort auf originelle Weise mein Jahreswort gefunden. Dieses Jahr stellten sich zum Glück meine Mottowörter für 2022 schon vorher auf anderen Wegen ein.
  • Es wird ernst mit dem eigenen Business - mein Geschäftskonto ist eröffnet und bereit für reichliche Eingänge, und die Buchhaltungs-Software sorgt für Ordnung!
  • Meine Freundin Nadja hat mühevoll fünf Ableger einer gigantisch schönen Rispenhortensie gezogen, von denen sie mir den einzigen knapp Überlebenden zum Geburtstag schenkte. Wir sind guter Hoffnung!
Ein Hortensienableger treibt einen Blattansatz aus
Liebevoll über den Winter gepflegt

Wenn ich so sehe, was ich alles geschafft habe, behaupte ich mal, ich konnte die anfänglichen Verzögerungen gut wieder reinholen. Ist ja fast wie bei der Bahn!



Ausblick auf das, was kommt

  • Ich habe ein Brand-Check-Up von Sigrid Thomas gewonnen, bei dem wir meine Website ansehen, und sie macht mir Vorschläge, wie mein Web-Auftritt NOCH SCHÖNER wird! Im Februar fangen wir an. Das wird großartig!
  • Gretel Niemeyer, die Sales-Spezialistin, wird mich auf einem Stück meines Weges begleiten. Darauf freue ich mich auch riesig!
  • Im Februar werde ich jeden Tag mindestens 30 Minuten Sport machen, welcher Art auch immer: Walken, Fahrradergometern, Tanz-Workouts, alles zählt. Hier, vor aller Welt, verpflichte ich mich feierlich, mich täglich zu fordern.
  • Ich freue mich auf viel Bloggen und konstruktives Miteinander in der Content Society - in der Gruppe so wie mit den vielen Einzeltäterinnen, mit denen ich bereits vernetzt bin.
  • Und ich hoffe sehr, bald wieder Freunde zu treffen, um der beginnenden VerSCHRATung entgegenzuwirken

Und jetzt freue ich mich auf den Februar.

4 Kommentare zu „Monatsrück­blick Januar 2022 – Start mit Hinder­nissen“

  1. Liebe Silke, trotz überraschendem Besuch von Tante C. hast du echt viele Meilenstein(ch)e(n) im Januar gewuppt. Chapeau! Weiter so … und toi toi toi für dein Business. Liebe Grüße Umani

  2. Wow, was für ein Monat, was du alles geschafft und erlebt hast, obwohl du eigentlich die ganze Zeit krank warst. Hut ab, da sieht man den Willen. Beste Gesundheit für Monat zwei, was da erst geht. LG Katrin

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