Origami-Kranich an Silvester im Dezember 2021

Monatsrück­blick Dezember 2021 – ein furioses Finale!

Was kann nach einem epischen Jahresrückblick noch kommen, fragte ich mich, als es um den Dezemberrückblick ging. Aber dann ging mir auf, dass ein Monatsrückblick doch eine ganz andere Betrachtungsebene hat, und das ist ganz wunderbar! Ein Monat kann so vieles enthalten, was in maximal 31 Tage passt. Entwicklungen sind möglich, auch rasante, auch große. Aber die Meta-Ebene ist eher im Jahresrückblick möglich. So gibt es auch noch eine kleine Dezember-Betrachtung.

Frau am Laptop lacht und hebt den Daumen
Daumen hoch für den Jahresrückblog – so viele Erinnerungen, die darin stecken!

Diesen Monat ist durchaus vor und nach dem 20. Dezember – an dem Tag veröffentlichte ich meinen Jahresrückblick – einiges passiert. Im Dezember 2021 gab es ganze drei! Reisen! Nach der Veröffentlichung meines Jahresrückblicks litt ich zwei Tage lang vom teils nächtlichen, hingegebenen Schreiben und vom stundenlangen, vermutlich immer noch unvollständigen Verlinken vieler Menschen, an einem kleinen Schreibkater. Davon erholte ich mich schnell – zu groß ist der Drang mich mitzuteilen! Und hier ist er, mein Dezember mit allem, was ihn lebendig und liebenswert macht, und natürlich mit jahreszeitlichen Natureindrücken!



Unverschämt viele Reisen

Erste Reise: Am zweiten Adventswochenende fuhren wir nach Nordhessen, um ein Adventstreffen mit meinem Bruder nebst Frau, seinen Töchtern und deren Freunden zu haben. Eigentlich sollten mein Patenonkel und seine Frau dabei sein. Leider sagte mein Onkel wegen der Corona-Lage ab. Als Hochrisikopatient auf eine Rasthaustoilette zu gehen war ihm zu heikel. Das kann ich verstehen. Schade war’s dennoch: seine heitere Art fehlte beim Treffen mit den verbliebenen Familienmitgliedern. Dafür gab es draußen Freude pur:

Schäfchenwolkenhimmel für den Monatsrückblick Dezember 2021
Herrlicher Dezember-Schäfchenwolkenhimmel

Zweite Reise: Am 22. Dezember fuhren Töchting und ich schon wieder zur Mutter, um bis zum 27. Dezember dort zu sein und gemeinsam Weihnachten zu feiern. Die Hinreise gestaltete sich im Mittelteil etwas herausfordernd: Unsere Anreise zum geplanten Abfahrtsbahnhof Altona nebst allen Vorarbeiten lief wie geschmiert. In Altona erfuhren wir auf dem Gleis, dass der Zug erst am Hauptbahnhof eingesetzt und vorher noch repariert werden sollte. Das involvierte viele Treppen und Zwischenfahrten mit der S-Bahn, Bahnsteigwechsel, noch mehr Treppen und viel mehr Warten. Mit einer Stunde Verspätung ging es aber geschmeidig weiter. Die Mutter wartete verfroren am Bahnhof, weswegen wir in Kassel gleich bei einem Italiener einkehrten. Wir wärmten uns mit köstlicher Pasta und duftendem Caffè auf.

Meine Mutter hatte jeden Tag einen Termin in der Stadt, deswegen waren wir viel einkaufen. Im Angebot waren auch Boosterimpfungen, die meine Tochter und ich gern annahmen. Zu Weihnachten gab es für uns beide jeweils Active Noise Cancelling Kopfhörer – wie konnte ich nur so lange ohne sie leben?

Über die Weihnachtstage konnten wir uns ausruhen, und außer Müdigkeit und schmerzenden Impf-Armen hatten wir keine Beschwerden. Manchmal wussten wir nicht so genau, wie wir das viele Essen, das meine Mutter geplant hatte, verarbeiten und verzehren sollten. Wir stellten uns wacker der Herausforderung. Dann wurden wir zwischen all dem Nieselgrau am ersten Feiertag mit wahrem Bilderbuchwetter beschenkt und waren lange draußen, ansonsten verbrauchten wir nur beim Bewegen der Bestecke zwischen Mund und Teller und beim Einräumen der Spülmaschine Kalorien. Darf auch mal sein.

Blauer Dezemberhimmel
Und weil der Himmel so unwirklich schön war, nochmal die volle Breitseite

Alle meine Verabredungen am Ort zerschlugen sich. Die liebe Bloggersister musste aus Gesundheitsgründen absagen. Meine Schulfreundin und ich fanden keinen günstigen gemeinsamen Termin. So guckten wir bei Muttern alte Fotos, Schmuck, Weihnachtsfilme (denen ich mich teils mit meinen neuen Noise Cancelling-Kopfhörern verschloss, um stattdessen Geschäftliches zu hören und zu produzieren). Unsere sehr territoriumsbewusste Katze blieb zuhause und ging in eines ihrer anderen Häuser:

Katze unterm Weihnachtsbaum
Während wir bei meiner Mutter waren,
durfte unsere Lotta bei lieben Nachbarn Weihnachten feiern.

Dritte Reise: Mit einer Freundin ging es in den nahen Osten, genau gesagt, nach Stellshagen, unweit von Boltenhagen, in ein Bio-Gutshof-Veggie-Hotel, in dem wir den Jahreswechsel begingen. Dort regnete es unablässig und sehr stark, so dass wir nur am ersten Januar einen adäquaten Neujahrsspaziergang unternehmen konnten. Aber wunderbare Massagen in den geschmackvoll gestalteten Behandlungsbereichen brauchen zum Glück kein Wetter, und ein gemütliches Zimmer lud zum Lesen und Reflektieren ein.

Ein Messingelefant im Ayurveda-Zentrum
Die Behandlung im Ayurveda-Trakt war einfach elefantastisch!

Was den Jahresübergang anging, reisten wir mit sehr konträren Vorstellungen an, was sich aber gut auflöste: Die Freundin zog sich früh zurück, während ich im Speiseraum des Hotels sehr angenehme, überraschend tiefgehende Gespräche genoss. Der Kranich im Titelbild ist in einer kleinen Gemeinschaftsaktion entstanden. Als Nebeneffekt habe ich vielleicht sogar eine neue Wanderpartnerin, auf jeden Fall sprach ich eine Wanderbegeisterte am Tisch an, ob wir nicht Nummern tauschen und mal zusammen in Hamburg laufen. Ich bin gespannt!


Bloggererfolge und Geschäftliches

Auch wenn ich das Gefühl hatte, außer dem Jahresrückblick – meinem ersten! – im Dezember nichts tun zu können, entstanden doch einige Blogartikel:

  1. Mein erster Artikel über Intuition – ein Thema, dessen ich mich schon länger annehmen wollte und über das ich noch mehr schreiben werde. Er ist aus- und aufbaufähig, aber ich bin froh, dass ich es angegangen bin.
  2. Der kleine allmonatliche Tagesrückblick 12 von 12 zeigt dieses Mal einen Adventssonntag.
  3. Der Artikel über Kommunikation, im Affekt entstanden, lag mir im Grunde auch schon länger in den Fingerspitzen, und sei es nur, um meine wunderbare Wortkreation Altwortcontainer in die Welt zu bringen.
  4. Der riesige epische Jahresrückblick wächst immer noch und wird ergänzt um weitere Feinheiten, Verlinkungen von wunderbaren Menschen sowie Fotos – ich mache so viele Fotos, da müsste ich eigentlich noch viel mehr bloggen! Noch ein spontaner Artikel, der in keine meiner Kategorien passt, aber unbedingt geschrieben werden wollte, ist das absurde, aber jetzt gelöste Grünkohlrätsel 😂.
  5. Als letzten Artikel veröffentlichte ich den Versuch einer Hitparade meiner eigenen Blogartikel. Das war gar nicht so einfach, weil ich doch viele sehr mag und gern noch andere Bloggerinnen gewürdigt hätte, aber alles geht einfach nicht.
  6. Nicht mehr ganz im Dezember, aber zum Dezember zugeordnet, ist dieser Rückblick.

Geschäftlich nahm ich an vielem teil, hier nur einige Beispiele:

  • Drei Tage Planungsworkshop Kickstart your Business, der wertvolle Impulse gab – und neugierig auf das Kickstart-Programm von sigrun.com macht.
  • Im Moment bin ich noch bei den 12 days of Masterclasses, ebenfalls von sigrun.com – die Veranstaltungen fingen am 25. Dezember an und enden am 5. Januar.
  • Am 29. Dezember brachte mir ein kleines Soul-Channeling-Treffen bei der wunderbaren Renate R. Schmidt eine Erleuchtung, die zu einer Richtungsänderung in meinem Business führt – ich werde mehr Inneres Kind-Arbeit integrieren und damit auch auf die Schattenaspekte unseres Charakters mehr eingehen. In meiner bisherigen Arbeit mit Schwerpunkt auf der Berufstätigkeit kam dieser Themenbereich so massiv hoch, dass ich mich ihm nicht verschließen möchte.

Sonst noch

  • Zu meinem Geburtstag im Oktober bekam ich von einigen Freunden richtig schöne Zeitgeschenke. Die Lesung von und mit Max Goldt im Schauspielhaus in Hamburg fand am 2. Dezember statt. Wir hatten viel Spaß mit diesem begnadeten Wortakrobaten, die schenkende Freundin und ich.
  • Dank fleißigen Zulaufs konnte ich ziemlich viele Coachees betreuen, ich fühlte mich wirksam und erfolgreich.
  • Umgekehrt bekam ich viel eigenes Business Coaching, das mir hilft, meinen Geschäftsplan für meinen Gründungszuschuss aufzubauen.
  • Zu den oben genannten Erkenntnissen füllten noch mehr Challenges, Masterclasses und Workshops meine Tage. Es war sehr erkenntnisreich und richtungsweisend.
  • Einige liebe Menschen in meinem Umfeld wollten noch ein letztes Mal sprechen, sich als Gruppe treffen, im Chor singen, das schloss das Jahr sehr gefühlvoll ab.
  • Ulli Lang, die sich dem Erfolgscoaching und dem freudvollen Verkaufen verschrieben hat, lud mich schon das zweite Mal zum Interview ein, das war wieder ein Spaß!
  • Der Adventskalender, den ich in vielen immer kreativer werdenden Nächten vor Jahren für meine Tochter bastelte, kam auch dieses Jahr wieder zum Einsatz:
Selbstgebastelter Adventskalender aus gestalteten Tüten
Auszug aus dem ewigen Adventskalender made by myself

Was liegt an im Januar?

  • Anmelden meiner Selbstständigkeit beim Finanzamt
  • Fertigstellen des Businessplans
  • Beantragen des Gründungszuschusses
  • (jetzt aber!) Formulieren meines Angebots
  • Genesen von meiner mitgebrachten Silvester-Erkältung



Außerdem habe ich ein paar Coachingplätze zu vergeben.
Das könnte deine Chance sein. Möchtest du im neuen Jahr auch sehen, was ich für dich tun kann? Lerne mich kennen:

 

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