Huch, schon ist wieder der 12.! Du kennst es: 12 Fotos, heute entstanden, zu einem Artikel verarbeitet, und ab unter den Artikel von Caro auf ihrem Blog Draußennurkännchen. Mit vielen wunderbaren Tagesrückblicken zwischen „so wie immer“ und „heute etwas ganz Besonderes“.
Bei mir ist es eigentlich wie immer, etwas ungeplant, und wird dann angemessen besonders. Fühle dich herzlich eingeladen!
1: Im Spiegel
Am Samstag ist es spät geworden, und ich gehe deutlich nach Mitternacht schlafen. Deswegen gibt es heute mal wieder ein Spiegelselfie im Anschnitt.

2: Lavenduli, Lavendula
Meine Nachbarin raucht immer und immer, auch tief in der Nacht und sehr früh am Morgen. Ich steuere schon vorsorglich mit ätherischen Ölen dagegen an. Mein Diffusor lavenduliert fleißig vor sich hin. Es duftet fein und fördert einen ruhigen Schlaf. So freue ich mich auf mein gemütliches Schlafgemach.

3: Pfannkuchenkunst
Am Morgen habe ich Besuch von Anne und Ida; ich muss morgens immer erst mein Enkelkind bewundern. Wir gehen flott nach unten und wollen frühstücken. Anne hat Pfannkuchen vorbereitet. Sie ist in ihrem kreativen Element und spielt mit Formen und Farben. Der Teig ist heute auch besonders gut. So sind die Pfannkuchen nicht nur schön, sondern auch herrlich knusprig. Dazu gibt es Apfelmark.

4: Raubtierfütterung
Anne steht am Herd und tobt sich künstlerisch aus, und ich assistiere Ida beim Essen. Sie liebt Pfannkuchen. Ich reiche an und passe auf, dass sie nicht beidhändig stopft und sich verschluckt. Sie probiert zum ersten Mal in ihrem Leben Apfelmark, das auch großen Anklang findet. Wundert mich nicht, dieses Baby liebt Essen und probiert alles aus.

5: Mount Washmore
Zwischen zwei Pfannkuchen hole ich Zutaten für unseren späteren Salat aus dem Keller und werfe einen ängstlichen Blick in den Waschkeller. Nö, darum kümmere ich mich, wenn es wieder regnet! Laut Wetter-App soll das am Montag und Dienstag der Fall sein.

6: Hörnchen
Wir bereiten alles vor, damit wir, wenn wir heimkommen, nur noch die Zutaten zusammenwerfen und ein Dressing machen müssen. Gleich kann es losgehen. Bevor wir aufbrechen – wir wollen in Ottensen und Altona spazierengehen, und ich will zu Kieser – trinken wir noch einen Kaffee am Fenster und freuen uns an dem Eichhörnchen, das offensichtlich an der Magnolie herumknabbert.

7: Frühling im Vorgarten
Im Vorgarten blüht es stündlich bunter. Heute sind ganz viele Tulpen gleichzeitig aufgegangen. Links im Bild siehst du die Anfänge des Tränenden Herzens, und alles, was gelb leuchtet, ist Mahonie. Die werde ich vielleicht ein wenig eindämmen.

8: Am Bahndamm steht kein Sauerampfer
Joachim Ringelnatz möge es mir verzeihen, dass ich sein Gedicht umnutze. Der Löwenzahn an der Rampe zur S-Bahn-Station hat es mir angetan in seinem schönen Ensemble von Totholz und Laub vom Vorjahr.

9: Florale Wundertüte
In Ottensen gibt es IMMER etwas zu entdecken. Hinterhöfe (heute habe ich auch wieder einen entdeckt, die ich trotz all der vielen Zeit in Hamburg noch nicht gesehen hatte, Installationen, Street Art, tolle kleine Lädchen. Diese Sammlung hier lässt sich in ihrer Komplexität nicht gut per Foto abbilden. Eine Kaffeemühle als Nistkasten, darüber der Meisenknödel mit Schaukel darunter. Unten am Beet ein Bügelperlenschmetterling, Holzblumen, Hühner, Engel, ein Ammonit.

10: Recycling-Collage
Dieses spannende Objekt entdecken wir an der Barnerstraße.

11: Restaurant mit Extra-Service
Während ich bei Kieser bin, ist Anne mit Ida unterwegs, um sie zum Schlafen zu bringen. Zurzeit scheint sie wie besessen von dem Plan, möglichst bald aufzustehen und loszugehen. Selbst wenn sie nachts auf den Bauch rollt, fängt sie im Schlaf an zu krabbeln. Also Ida, nicht Anne.
Bei Kieser musste ich in den letzten Wochen pausieren, weil ich krank war. Heute bin ich das erste Mal wieder dort und komme danach abgekämpft und hungrig zum Vorschein. Wir entschließen uns, ins Familienrestaurant um die Ecke zu gehen, wo es sogar einen Außenlift gibt für alle, die die schmale Drehtür am Eingang nicht benutzen können. Obwohl wir erst zweimal dort waren, werden wir begrüßt wie lang vermisste Familienmitglieder, das ist richtig schön.

12: Ottensen by night
Nach unserem sehr schönen Essen in sehr schönem Ambiente gehen wir Richtung S-Bahn Ottensen. Wir beeilen uns ein wenig, damit wir die nächste Bahn erwischen und keine zwanzig Minuten warten müssen.

Wir sind rechtzeitig oben und freuen uns, bald zuhause zu sein. 15 Minuten bis zu unserem Heimatbahnhof und dann noch ein paar Minuten laufen. Zuhause wird nur noch der Gelbe Sack rausgestellt und das Kind bettfertig gemacht. Und nochmal gewickelt. Und die Windel sofort nach draußen gebracht. Frag nicht!
Ich freue mich, noch eine Stunde für mich zu haben und sortiere Fotos. Schwierige Entscheidungen, denn ich habe bestimmt dreimal so viele wie ich bräuchte. Beim Bearbeiten und Schreiben lasse ich die warme Stimmung dieses schönen Tages nachwirken. Und das war’s jetzt wirklich!

April-12 von 12 der letzten Jahre
- 2025: Unerwartete Camping-Idylle
- 2024: Bloggerinnen aller Länder, vereinigt euch!
- 2023: Beschaulich und gehaltvoll
- 2022: Ein erfüllter Dienstag
Hast du auch mitgemacht bei 12 von 12? Hinterlasse mir gern, auch wenn du nicht mitgeschrieben hast, einen Kommentar mit deiner URL. Bis nächsten Monat!



Groszstadtkunst (die unsre Spiezer hier sofort wegmachen würden) und Schönes…ja, wo ist er eigentlich, der Sauerampfer? Als Kinder haben wir ihn gesammelt für die Sauerampfersauce und icgh dachte neulich grad, die müszte ich mal wieder machen, nur fand ich bisher keinen –
Die Pfannkuchen sind einzigartig und Apfelmark gabs an unserm 12. auch.
Ja mit CFS musz man zu leben lernen, anders geht es nicht. Deshalb hatte ich Dich so um den Zeltplatzjob beneidet: den hätte sogar ich noch geschafft. Während die normalen Saisonarbeitsplätze für mich schon lange illusorisch sind 🙁
Liebe Grüsze und ein entspanntes WE
Mascha
Pfannkuchenkunst, Eichhörnchen, Blumen, lustige Kunstobjekte, nette Leute, lecker Essen… toll 🥰
Liebe Silke,
das ist ja Klasse, dass du auch Beiträge aus den Vorjahren hast. Ich hab’s dieses Mal nicht geschafft. Eigentlich schade.
Herzlichst, Korina
Was für ein toller Tag. Die Pfannkuchen hätte ich gerne mitgegessen.
Danke fürs Zeigen!
LG Suse