12 von 12 im Juli 2026 – ein Roadtrip durch die Berge

Mein 12 von 12 im Juli 2026 ist am 12. fotografiert und am 13. zusammengestellt. Der Sonntag war so dicht, da passte nirgendwo ein Blogartikel dazwischen. Du bist herzlich eingeladen, meinen Tagesbeginn in Saalfelden am Steinernen Meer und die Reise bis zum abendlichen Ankommen in Herrieden zu begleiten.

1: Hoch mit dem müden Korpus!

6:36 Uhr. Ich wache in meinem riesigen Hotelzimmer in Saalfelden am Steinernen Meer auf. Übers Wochenende bin ich beim magischen Geburtstags-Workshop IDBM2026 – ich, der bewusste Mensch – von Tina Maria Werner. Gestern endete die letzte Session gegen 23:30 Uhr, heute heißt es packen, frühstücken, auschecken und um acht Uhr bei der ersten Session des Tages sein. Ich verzichte jetzt erst einmal aufs ordnungsgemäße Packen, geduscht habe ich vorm Schlafengehen, und eile zum Frühstück auf der wunderschönen Terrasse mit herrlichem Bergpanorama.

So gut kann es mir gehen.

2: Abschluss eines unglaublichen Wochenendes

Der Vormittag rennt, ich auch: Zwischen den einzelnen Programmpunkten eile ich ins Zimmer, packe schnell fertig und hole meine Habseligkeiten, damit ich auschecken kann. Nach zwei sehr intensiven und Energie bringenden Dreiviertelstungen mit Virag von Richthofen und den beiden KinFlex-Zauberinnen Manuela Schwab und Eva Laier, die unseren Seelenfunken zünden, gibt es noch eine Erfrischungspause, bevor es zum harten Teil des Vormittags geht. Eine Schwarmaufstellung mit einem Thema, das jeden betrifft. Es wird viel aufgerüttelt und auch vieles geheilt.

Und dann ist schon Schluss. Wir gehen zu einem Drohnenfoto nach draußen, und ich entdecke Bergblümchen.

Hier eine kleine Auswahl.

3: Fleißbienchen

Die Bienen finden hier oben reichlich schönes buntes Futter.

Diese hier ist besonders fleißig.

4: Abschied von den Bergen

Viele Fotos sind gemacht, unzählige Umarmungen genossen, diverse Tränen geflossen, Kontaktdaten ausgetauscht. Jetzt noch ein paar Fotos vorm Hotel, das wir vor lauter innerer Arbeit in den letzten Tagen kaum verlassen haben.

Schon spektakulär, das Panorama!

5: Durchblick on the road

Ich weiß nicht durchgehend, wo wir sind. Hier verstecken sich die Berge hinter Bäumen

… und trotzdem erwischt!

6: Ein Bergfluss

Weiß eigentlich jemand, warum diese Bergseen und -flüsse so grün sind?

Also SO grün?

7: Der Chiemsee

Im Vorbeifahren erhasche ich ein paar Blicke auf den Chiemsee und das intensive Segeltreiben, dann sind wir schon wieder vorbei. Es ist viel Stau auf der Strecke, nur an den schönsten Stationen leider nicht.

Nicht ganz so grün.

8: Noch’n Gebirge

Ein letzter Blick auf die wirklich großen Berge; nun wird es bald flacher. Die Endstation des heutigen Tages wird Herrieden sein, eine Storchen-Hochburg und obendrein ein sehr hübsches Städtchen.

Jetzt noch nicht. Erst die Berge.

9: Industriecharme

Ich habe ein Faible für alte Industrieanlagen. Ich finde, die sehen aus wie große Organismen mit rätselhaften Gliedmaßen. Diese zwei Türme kann ich von der Autobahn aus nicht gut erkennen. Im Abendlicht sehen sie sehr malerisch aus, nicht wahr?

Weithin sichtbar

10: Schloss Harburg vor dem Abendhimmel

Nun weiß ich, dass es nicht nur Hamburg-Harburg gibt, sondern diese von Weitem sehr malerisch aussehende Burg Harburg.

Leider zu spät zum Anhalten.

11: Felder eilen vorbei

Ich fotografiere viel und verwerfe noch mehr, weil Angela, die fährt, recht flott unterwegs ist. Wir sind so dankbar, dass die ewigen Staus vorbei sind, dass wir nicht einmal mehr einen Toilettenstopp einlegen. Und ich produziere viele verschwommene Fotos.

Die Unschärfe lässt es noch schneller wirken

12: Gute Nacht, Herrieden!

Wir kommen heil und hungrig in Herrieden an und parken außerhalb der Stadtmauer. Angelas Tochter, die mit von der Partie war, lädt ihre Sachen um in ihr eigenes Auto und flitzt los zu ihrem Schatz. Die Glückliche wird bekocht. Angela und ich wollen kurz vor 22 Uhr noch etwas zu essen organisieren und lassen unser Gepäck im Auto, um keine wertvollen Sekunden zu verlieren. Es ist sehr knapp, und ein kleiner, schneller Spaziergang durch Herrieden zeigt: Da ist nichts mehr zu machen.

Kein Problem, wir holen die Koffer aus dem Auto, gehen für heute ein letztes Mal den schönen kleinen Weg durch eins der Stadttore, und kochen in Angelas Wohnung Nudeln mit Spinat.

Auf dem Weg zurück schimmert das letzte Tageslicht über die Altmühl.

Gute Nacht, Herrieden!

Heute ist es mir besonders schwergefallen, mich auf 12 Bilder zu begrenzen; es wären auch locker 36 möglich gewesen. Egal, Regeln sind Regeln.

Wenn du mehr 12 von 12 lesen möchtest, findest du viele unterschiedliche, spannende und bunte Tagesrückblicke auf dem Blog Draußennurkännchen. Vielen Dank, liebe Caro aus Hamburg, dass du uns Monat für Monat unsere Artikel bei dir zusammentragen lässt.

Mehr Juli-12-von-12 von mir findest du hier:

2025: Impressionen aus Dinkelsbühl

2024: Gar nichts Besonderes und trotzdem speziell

2023: Lebenswertisierung

2022: Ein voller Dienstag

2021: Mein Montag in Bildern

1 Kommentar zu „12 von 12 im Juli 2026 – ein Roadtrip durch die Berge“

  1. Danke, dass du uns durch den Tag mitgenommen hast, liebe Silke. Die Faszination für alte Industrie-Anlagen kann ich sehr gut nachvollziehen. Und von dem Wochenende insgesamt gerne einmal mündlich mehr.

    Herzliche Grüße, Korina

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