Sonne und Schatten im Wald, eine Frau wirft ihren Schatten auf einen Baumstamm

Walk and Talk Coaching – wie du dich darauf vorbereitest

Du hast ein Walk and Talk Coaching mit mir gebucht. Wenn wir nicht am selben Ort gemeinsam gehen, machen wir das über Telefon, WhatsApp, Zoom (wie es am besten passt und technisch funktioniert). Vor dem ersten Termin möchtest du sicher wissen, was du alles mitbringen musst, was zu beachten ist?

In den folgenden Tipps erfährst du alles:

1. Dein Thema

Überlege dir vorher, welches Thema heute dran ist, was sich aufgestaut hat und was du auf jeden Fall während des anstehenden Termins lösen möchtest. Notiere es dir am besten, dann kannst du unterwegs nachlesen. Schreibe es idealerweise am Vorabend auf, dann siehst du, ob es sich am Morgen noch stimmig anfühlt. Du kannst es mich gern vorher wissen lassen, dann kann es in meinen Gedanken schon kreiseln.

Notizen zu Themenideen vor dem Walk and Talk Coaching
Brainstorming für das Thema

2. Deine Strecke

Wir haben Großes vor und brauchen dazu eine unterstützende Atmosphäre. Am besten eignet sich ein Weg in der Natur. Draußen Pflanzen zu sehen, Gerüche einzuatmen, Vogelgezwitscher und andere Tiergeräusche zu hören macht uns friedlich. Die vielbesungenen Terpene helfen dabei. Terpene sind die Botenstoffe, die Bäume aussenden, um mit anderen Bäumen zu kommunizieren. Nach neueren Forschungen, die auch dem Waldbaden großes Interesse bescheren, haben sie auf uns Menschen auch eine positive Wirkung.

Beziehe auf jeden Fall deine Fitness in die Planung ein. Teile mit mir vor dem ersten gemeinsamen Walking-Termin, welche Herausforderungen einzubeziehen sind. Also Herz-, Atemwegs- und Beweglichkeitsthemen zum Beispiel. Was ich nicht weiß, lässt mich möglicherweise bei der Streckenplanung leichtsinnig werden.

Suche dir, wenn wir nicht am selben Ort gehen, eine Strecke aus, die überwiegend eben ist, damit du nicht so außer Atem gerätst. Achte auch darauf, dass dort tendenziell wenige Menschen unterwegs sind (der Strandweg in Blankenese am Sonntag eignet sich zum Beispiel nicht so gut). Wir brauchen ja eine gewisse Diskretion. Vergiss nicht, dass Straßen sehr laut sein können. Ideal sind Feld- und Waldwege, auch wegen der Naturerlebnisse. Und der Terpene natürlich.

Strecke auf GoogleMaps zur Vorbereitung des Walk and Talk
Eine kleine Stundenrunde ohne viel Lärm

3. Deine Technik

Sorge dafür, dass dein Smartphone gut aufgeladen ist, nimm vielleicht eine Powerbank mit. Denke auch an die Kopfhörer, am besten solche, bei denen du die Hände frei hast. Nicht zu vergessen, wir brauchen ein gutes Netz, um zoomen zu können. Wir können zwar aufs Telefon umsteigen, aber sich zumindest zwischendurch mal ins Gesicht gucken zu können, finde ich ganz schön und wichtig.

4. Deine Kleidung

Denke an die richtigen Schuhe. Auch suboptimalen Bedingungen sollten sie standhalten. Teste das am besten vorher – ich bin da ein gebranntes Kind: mit neuen Laufschuhen auf noch nicht trockenem Boden nach vielen Regenwochen legte ich einen sehr coolen Stunt hin. Es ist zwar nichts passiert, aber da möchte ich dich nicht sehen.

Entscheide dich für funktionale und wetterfeste Kleidung. In Hamburg oder anderen regenbegabten Gegenden auf jeden Fall. Zumindest einen Schirm oder eine dünne Regenjacke. Und weil ich schon so oft erlebt habe, dass meine Coachee irgendwann fröstelte (Denken strengt ja auch an!): nimm dir eine Jacke mit. Der berühmte Zwiebellook ist angesagt. Besonders wenn wir ein längeres Coaching vereinbart haben.

Bei Kälte, Sonne oder Niederschlag ist eine Kopfbedeckung sinnvoll, vielleicht auch ein Tuch oder Schal, Handschuhe, eine Sonnenbrille. Zu Pandemiezeiten auch die Maske, falls wir irgendwo einkehren oder du anschließend noch einkaufen möchtest.

Nichts ist so unnötig wie durch die falschen Klamotten oder fehlende Accessoires unkonzentriert zu sein. Deswegen gebe ich hier die Mutterglucke. Keine Sorge, ich bin sonst gar nicht so. Ehrlich.

Die winterlich gekleidete Autorin, fertig fürs Walk and Talk Coaching
Zwiebellook ist eine gute Entscheidung

5. Dein Schreibzeug

Falls du gern Notizen machst, nimm dir mit, was du brauchst – einen Block, dein Journal, deinen Lieblingsstift. Vielleicht bist du ja auch die Voll-Digitale, die unterwegs mit Notion oder Evernote etc. arbeitet. Oder mit Sprachnotizen. Was immer dir dient – it’s up to you! Hauptsache, du hast dabei, was du brauchst.

Ein Notizbuch mit Notizen und einem Füller
Nimm mit, was für dich passt!

6. Dein Proviant

Je nachdem, wie lange das Walk and Talk dauern soll, pack eine Flasche Wasser oder einen Thermobecher mit Tee ein und eine Kleinigkeit für plötzlich einschießenden Hunger (wenn wir gemeinsam behindernde Glaubenssätze und selbstzerstörerische Zuschreibungen aufdecken, brauchst du Kraft). Ich liebe ja Rawbite (keine bezahlte Werbung!) oder ähnliche Riegel aus Früchten und Nüssen, in denen pure Energie steckt.

Mandeln, Fruchtriegel und ein Thermobecher für ein Walk and Talk Coaching
Ein paar gesunde Snacks für unterwegs

7. Das Letzte

Last but not least: ich empfehle einen leichten Rucksack, auch diesen, damit du die Hände frei hast. Aber das ist nun wirklich Geschmackssache und – wie alles andere – selbstverständlich allein deine Entscheidung. Schön ist auch, wenn du wach und aufnahmefähig bist. Und wenn du dich zwischendurch mal hinsetzen möchtest, hast du vielleicht ein leichtes wasserfestes Sitzkissen dabei. Brauchst du Medikamente in dem Zeitraum! Ich erhebe mahnend den Zeigefinger!

Willst du danach noch weiterlaufen, oder sind wir gemeinsam mehrere Stunden unterwegs, möchtest du vielleicht deine Walkingstöcke dabei haben.


Sieht aus, als hätten wir alles zusammen! Dann kann’s losgehen, ich freue mich!


Ach, wir haben noch gar keinen Termin? Dann aber schnell 😉

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