Rückblick Juni 2021 – endlich wieder Urlaub!

Bloggen, was das Zeug hält, war im Juni 2021 die Devise. Arbeit an der Website, Coronaimpfung, Urlaub! Der Garten ist explodiert und flutet mein Leben mit Rosenduft und bunten Blüten. Der Sommer ist angekommen!

Was war los im Juni 2021?

Endlich wieder Urlaub

Im Zuge der abnehmenden Corona-Erkrankungen und zunehmenden Lockerungen bin ich dabei, mich wieder „auszuwildern“, wie eine Mitbloggerin schrieb. Im Mai war es die Außengastronomie, im Juni ein Urlaub! Der Mai-Urlaub, im letzten Rückblick thematisiert, fand jetzt im Juni statt. Meine Mutter, meine Tochter und ich sind eine bewährte Reisegemeinschaft und fuhren nach Sankt Peter Ording. Letztes Jahr im Herbst waren wir für einige Tage dort, das hatte uns Appetit auf mehr Meer gemacht.

Sankt Peter Ording – Weite, Wälder, Weitblick, Watt und Wetter

Wir hatten eine kleine, gemütliche Ferienwohnung, in der wir uns sehr wohlfühlten, aber natürlich waren wir viel unterwegs, mit nackten Füßen in Watt, Sand und Wasser. Weiterhin auf dem Programm standen Fischbrötchen, Sundowner und Essen in der Arche Noah, unserem Lieblings-Pfahlbau, lange Spaziergänge auf den lichten Waldwegen, und – nicht zu vergessen, als Corona-Special – der tägliche Gang zum „Spucki“. Angelehnt an den Begriff „Späti“, den wir aus Berlin und Umgebung kennen, bezeichnet dies den Corona-Lolli-Test, den wir alle 24 Stunden erneuern mussten, um die Innengastronomie besuchen zu dürfen.

Es war herrlich, mal wieder Meeresluft zu atmen, salzigen Wind in den Haaren zu haben und ewig lange Strecken mit hochgekrempelten Hosenbeinen im Wasser zu laufen, Muscheln, kleine Quallen, Krabben zu inspizieren und (fast) Schwimmen zu gehen. Die täglichen Tests, das Maske auf – Maske ab sowie das Ein- und Auschecken mittels Luca App waren schnell Teil unserer Urlaubsnormalität. Nach einer Woche mussten wir zurück nach Hamburg, nutzten das Auto meiner Mutter, um in einigen Bau- und Gartenmärkten einzukaufen, und verbrachten noch drei Tage mit Pflanzen und Pflegen, bevor ich meine Mutter wieder nach Göttingen gefahren habe, von wo sie nur noch eine Stunde braucht bis zuhause.

Das Bloggen

Im Mai schon thematisiert, im Juni hat es noch mehr Fahrt aufgenommen, und ich merke, es ist etwas, das mir zunehmend eigene Struktur und Klarheit gibt. Einen Rückblick zu schreiben, zum Beispiel, ist etwas ganz Wunderbares. Meist habe ich nur ToDo-Listen, von denen ich Erledigtes streiche, und nicht Geschafftes bleibt stehen, manchmal sehr lange. Erfolge kommen darin nicht vor. Bei den Rückblicken sehe ich mir den Zeitraum bewusst an, sei es ein Monat, ein Tag oder ein halbes Jahr. Ich bin aufmerksam und reflektiere, dabei sehe ich, was ich alles geschafft habe. Vieles davon stand nicht auf meinem Zettel, sondern ist durch intensives Denken, Überprüfen, Diskutieren entstanden und gewachsen, anderes geschieht nebenbei.

Gestern wollte ich in meiner Mastermind-Gruppe schreiben, warum ich noch nicht zu den Projekten gekommen bin, die ich mir vorgenommen habe, dabei stellte ich fest, dass ich fast unbemerkt richtig vieles angeschoben, angefangen und vorwärts gebracht habe. So ist es auch mit den Rückblicken. Ich kann nur empfehlen, es auch zu tun – kaum habe ich damit angefangen, bin ich süchtig danach, sehen zu können, was ich geschafft und getan habe, oder wohin ich unterwegs bin.

Und weil es so schön ist, bin ich – nach einer einwöchigen Blog-Challenge BoomBoomBlog, über das achtwöchige Grundlagenprogramm The Blog Bang, Mitglied der Content Society meiner Blog-Muse und -Katalysatorin Judith Peters geworden, wo ich im erlauchten Kreise der erfahrenen Schreiberinnen im Schnitt jede Woche mindestens einen Blogartikel produzieren werde – ich freue mich riesig!

Die Impfung

Am zweiten Juni bekam ich endlich meine erste Corona-Impfung und habe mir zur Feier des Tages eine Pediküre geschenkt, weil ich mich so freute! Am Abend und ungefähr 36 Stunden nach der Impfung ging es mir nicht so gut, ich hatte Gliederschmerzen, Fieber und Erkältungssymptome, deswegen schlief ich viel. Zwischendurch hat mich meine Tochter liebevoll im Bett versorgt. Zum Glück war das nicht lange nötig, und ich konnte schnell wieder am Leben teilnehmen.

Was war sonst noch los im Juni?

  • Im Garten gingen die Rosen auf, die Äpfel wachsen und bekommen rote Bäckchen, und die Schnecken möchten eingesammelt werden
  • „mein“ geliebter Kammerchor kündigt an, demnächst wieder proben zu dürfen
  • endlich habe ich nach jahrelanger Suche eine schöne Sonnenbrille mit Sehschärfe
  • ich habe mal wieder einen schönen Tagesausflug mit meinem besten Freund gemacht, in den Süden Hamburgs, mit langer Entspannungsphase beim Anleger am Ernst-August-Kanal

Mein Halbjahresrückblick 2021

Für den Halbjahresrückblick habe ich meine Handyfotos durchsucht und stelle fest, es war ein halbes Jahr, prallvoll mit Challenges, Workshops und Kursen, aber was soll frau in Pandemiezeiten Sinnvolles tun außer persönlich zu wachsen?!

Den Anfang mit vier Wochen im Januar machte die WOW! (Wear Our Word) Style Challenge mit Stasia Savasuk. Mein Wort VISIBLE passt zu diesem Jahr. In einer riesigen internationalen Community von tollen Frauen wurden Kleiderschränke und Accessoires-Fundi durchsucht, improvisiert, gebastelt, um uns jeweils eine Woche nach Songs, nach Farben, nach Strukturen, nach Mustern zu kleiden. Es sind viele witzige Fotos entstand. Spannend war, dass ich selbst aus Orange etwas machen kann, die Farbe hätte ich mir nie zugeordnet. Das Ziel des Projekts war „Inside Out Congruency“ (Übereinstimmung von Innen und Außen). Wir teilten viel Spaß, Nachdenklichkeit, Mut, Austausch und Erkenntnisse!

Von Februar bis Ostern folgte die FastenChallenge von Alexandra Graßler, von deren Wissen und Erfahrung ich schon so oft profitieren durfte. Hier geht es ums Entrümpeln, analog und digital, und ich habe 2021 zum zweiten Mal mitgemacht. Erstaunlich ist, dass ich schon seit Jahren an meiner eigenen Interpretation von Minimalismus arbeite (ich habe mehr als eine Teetasse und fünf Sets Bettwäsche) und trotzdem immer noch sehr vieles finde, was gehen darf. Dieses Jahr war es wesentlich weniger als letztes Jahr, weil ich fast nichts kaufe, wie auch meine Bloggerfreundin Uli Pauer und die Minimalists empfehlen. Dieses Thema liebe ich sehr, das hat demnächst einen eigenen Artikel verdient.

Im März haben wir sehr spät unseren ersten eigenen Rosenkohl geerntet. Wie unzählige andere Menschen haben wir im Pandemiesommer ein Hochbeet, einen kleinen Kartoffelacker und eine Kohlstrecke in unserem kleinen Garten angelegt und uns über unterschiedlich erfolgreiches Wachstum gefreut oder auch nicht. Die Kartoffelernte war sehr ergiebig, der Rosenkohl eher nicht. Nur die kleineren Röschen stammen aus unserem Garten. Mit der Ernte haben wir so lange gewartet, weil wir immer hofften, sie würden noch ein bisschen größer werden.

Von Januar bis April habe ich das Coaching „Starke Frau! Starke Marke!“ von Steffi Zährl mitgemacht und wieder tolle Frauen kennengelernt, mit denen ich noch in einer kleinen Alumni-MasterMind-Gruppe im Austausch bin. In der Zeit habe ich meine Personenmarke geschärft, meine Werte, meine Haupteigenschaften, mein WARUM und mein Angebot herausgearbeitet und tolle Coachings erlebt.

Im April dann kam das lebensverändernde Programm – eine Woche inklusive der Wochenenden davor und danach, die Challenge „BoomBoomBlog“ von Judith Sympatexter Peters, mein erster Blogartikel ging am 25. April 2021 hinaus in die Welt – das nur der Vollständigkeit halber, um all die Challenges in einer Reihe zu haben. Epischer behandle ich das Thema im Hauptteil dieses Artikels.

Zwischendurch habe ich noch einen Freebie-Logo- und Firmenfarben-Kurs von Sophie Zeiszig mitgemacht und dabei – juhu! – den „echten“ Bezahlkurs gewonnen. Zum Glück habe ich noch eine Weile den Zugriff auf Materialien und Videos, denn die Kurse von Judith waren fast eine Vollzeitbeschäftigung.

Es liegen noch ein paar Aufzeichnungen von Greator-Veranstaltungen auf Halde, und einen Selbstlern-Fotokurs von Susan Graul habe ich auf Vorrat, aber dann bin ich erstmal durch und buche keinen neuen Kurs.

Worüber habe ich im Juni 2021 gebloggt?

Im Juni gingen der Monatsrückblick Mai 2021 live, ein Beitrag über eine kleine Flucht, ein Tagesrückblick 12 von 12 und ein Rant – einen Haltungsartikel, in dem ich über etwas schreibe, was mich ärgert. Der Rant ist wegen des Urlaubs recht kurz geworden, ich muss mich auch erst an das öffentliche Kritisieren herantasten. Aber getreu dem Motto „Better done than perfect“ habe ich ihn veröffentlicht, das ist für mich persönlich ein riesiger Fortschritt. Ein weiterer Artikel und meine Startseite sind in Arbeit.

Neben der Bloggerei habe ich meine im Mai angelegte Website weiter wachsen lassen, ich habe mich mit SEO befasst und begegne dem Thema jetzt angstfrei Ich habe Plugins geladen und genutzt, ich habe mein Theme angepasst, ich habe unendlich viel Neues aufgenommen und bin mit meiner Lernkurve hochzufrieden.

Was erwartet mich im Juli 2021?

Ein Umzug im eigenen Haus

Als Coach, dachte ich, brauche ich kein „echtes“ Büro im Haus. ABER das Bloggen, die Arbeit an meiner Website und an Konzepten für meine Angebote zeigen mir, dass dem nicht so ist. Inspiriert durch Virginia Woolfs „A room of one’s own“ und die Artikel meiner Mitbloggerinnen Michaela Benz und Katrin Gerke entstand die Idee, wie ich mir in unserem kleinen Haus ein Arbeitszimmer einrichten kann. Ich habe ein paar Ideen, die ich mit vorläufigem Möbelstellen ausprobieren will. Dafür habe ich mir zu meinem eigenen Möbelroller (Hunt) noch zwei weitere von meinen Nachbarn geliehen, so dass ich die Möbel möglichst kraftarm durch die Gegend schieben kann. Diese Aktion wird ein weiterer Schritt in Richtung echte Selbstständige und Unternehmerin sein, und ich bin sehr gespannt, weil ich die Räume ausgemessen, aber noch nicht erlebt habe mit der neuen Möbelordnung.

Meine Website wird ein Angebot enthalten

Nächste Woche habe ich ein letztes Gespräch über Rechtliches und Steuerliches, bevor ich mein überarbeitetes Angebot online stellen kann, darauf freue ich mich riesig!

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