Ein wunderschöner See im Botanischen Garten in Hamburg

12 von 12 im Oktober 2022 – Indian Summer in Hamburg

Heute ist wieder der 12. des Monats, juhu! Wie an jedem 12. seit Juni 2021, schreiben  Myriaden von Blogger:innen, auch ich, unseren kleinen fotografischen Tagesrückblick, der uns zeigt, wie speziell jeder einzelne Tag ist, welche Schönheit im Banalen stecken kann. Erfunden hat dieses Blogformat Chad Darnell, ein amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Drauf gebracht hat mich
 Judith Peters aka Sympatexter, und beherbergt werden all die schönen Artikel auf dem Blog
Draußennurkännchen der Hamburger Bloggerin Caro, der ich dafür jeden Monat wieder dankbar bin.

Ohne dass ich mich darum bemühen muss, ist heute ein sehr abwechslungsreicher Tag. Ich muss mit den Bildern ein bisschen schummeln und Collagen machen, sonst wäre es zu viel.

Fangen wir an:
Das allmorgendliche Katzenspektakel im Badezimmer, nachdem Madame Ewigkeiten nicht gestreichelt wurde.

Die Katze der Autorin rollt sich auf der Badematte
Lotta la Katz

Im Garten will ich nur die wunderschöne Birke fotografieren, die ich beim Aufwachen von meinem Bett aus sehe, und da ist noch klar und deutlich der Mond, siehst du ihn?

Am blauen Himmel weist ein Pfeil auf den Mond, der kaum zu sehen ist.
Da isser

Schnell fertigmachen, ab zur Physiotherapie. Heute brauche ich ein Schonprogramm, weil ich seit letzter Woche komische Bauchschmerzen habe und nur so halb funktioniere.

Die Autorin steht in einem Physiotherapie-Raum mit Liege, Sprossenwand und Matten.
Mein Arbeitsplatz für eine halbe Stunde pro Woche

Bei schönster Sonne flitze ich schnell wieder heim. Ich bin in der HafenCity mit einem ehemaligen Kollegen verabredet, den ich sehr mag. Wir schieben dieses Treffen schon eine Weile vor uns her, weil einem von uns beiden immer etwas dazwischen kommt. Heute nicht. Zuhause stelle ich erfreut fest, dass der krasse Rückschnitt vom letzten Jahr der Torfmyrte sehr gut getan hat.

Eine Torfmyrte mit weißen Blüten im Vorgarten der Autorin
In schönster Blüte: die Torfmyrte

Noch ein schnelles Mini-Frühstück mit meiner Tochter, den Tagesrucksack packen, anderes Outfit, und los geht es in die HafenCity. Die Elbphilharmonie steht noch.

Der Kaispeicher mit den Ladekränen, auf den die Elbphilharmonie gebaut ist, bei blauem Himmel.
Es ist sehr trubelig heute, auch auf der Plaza

Bei Bilderbuchwetter gehe ich am Kaiserkai meinem alten Arbeitsquartier entgegen und sitze in der herrlichen Mittagssonne mit dem Kollegen. Die Zeit geht schnell um, schön war’s, und Spaß hatten wir.

Die Autorin und ihr Kollege, lachend, mit einem Plastikhai posierend
Fotoqualität: wild

Gemeinsam gehen wir zu seinem Bürogebäude, vor dem die für mich passende Bushaltestelle steht, und ich fahre zu den Landungsbrücken. Dort bin ich mit einer Forumsbekannten verabredet. Sie kommt heute aus Österreich hier an und hat ein paar Stunden Zeit vor einem Kongress. Die Zeit gestalten wir sehr vielfältig, wie einen kleinen Hamburg-Trailer für angehende echte Touristen. Zunächst fahren wir mit der supercoolen Fritz-Kola-Fähre nach Finkenwerder.

Die schwarze Fähre ist komplett mit Fritz-Kola-Werbung verziert. Der Steuerraum des Kapitäns hat wilde Augen bekommen.
Diese Augen!

Auf der Halbinsel Finkenwerder flanieren wir ein wenig, staunen über das goldene Herbstlicht. Und stellen fest, dass wir besser gleich wieder auf die andere Elbseite fahren, weil so wenig Zeit bleibt. Aber ein paar Eindrücke gibt es natürlich.

Impressionen von Finkenwerder: Wasser, hagebutten, Schiffe, Sonne und Hinweisschilder zu verschiedenen Deichen

Unterwegs entdecken wir einen echten Balkenhol auf dem Trockendock. Der Künstler Stephan Balkenhol gestaltete für Hamburg die Bojenmänner, die an mehreren Stellen auf Hamburger Gewässern stehen. Die Männer verbringen sieben Monate des Jahres auf dem Wasser und werden im Herbst herausgeholt, um in Finkenwerder vom Künstler überholt zu werden.

Ein Bojenmann von Stephan Balkenhol. Er steht, vom Künstler bewusst unauffällig und durchschnittlich gestaltet, auf einer Boje.
Einer der Bojenmänner

Auf der Fähre sortiere ich schon mal meine Bilder. M fotografiert mich, dass es aussieht, als sei ich der einzige Mensch auf dem Schiff. Was die richtige Perspektive doch ausmacht!

Die Autorin sitzt an einem Tisch auf der Fähre. Im Foto sind außer ihrem nur leere Stühle.
Mein mobiler Arbeitsplatz für eine Viertelstunde

Drüben in Teufelsbrück hüpfen wir in einen Bus, der uns zum Loki-Schmidt-Garten bringt. Hier muss ich wieder schummeln. Obwohl wir nur eine halbe Stunde Zeit haben, ist es so schön und märchenhaft sonnig, wie könnte ich dir das ersparen?

Impressionen vom Loki-Schmidt-Garten: Kissenastern in leichtem Lila, roter Amaranth und ein Teich, von herbstlicher Vegetation umgeben.
Ich liebe diese Farben!

Schon muss sie wieder weg, die liebe M, die auch schon in meinem September-Rückblick vorkommt, weil sie dieses Jahr zwei Veranstaltungen in Hamburg besucht und wir uns beide Male treffen. Und natürlich gibt es ein Abschieds-Selfie.

Die Autorin und ihre Bekannte (diese mit einer Brille verfremdet)
Heute ist es unmöglich, sich nicht zu freuen.

Zuhause werde ich von meiner Katze sehnsüchtig erwartet und setze mich mit ihr und dem Laptop aufs Sofa, um den Artikel schnell fertigzuschreiben. Wenn dir das Format gefällt, lies dich mal um auf Draußennurkännchen, da tummeln sich viele dieser schönen Eintages-Artikel.

Ich freue mich jetzt schon auf den Oktober! (Mir scheint, das schreibe ich jeden Monat.)


Übrigens ist „12 von 12“ jeden Monat wieder eine kleine Blogparade. Zurzeit läuft in
The Content Society eine große Blogparaden-Aktion, an der ich auch teilnehme. Über dreißig Blogger:innen rufen auf, Artikel zu einem Thema zu schreiben. Bei mir geht es um die Zeit ab den
Wechseljahren und wie unterschiedlich Frauen sie erleben. Was eine Blogparade ist und wie du mitschreiben kannst, wenn du magst, liest du im Artikel:

9 Kommentare zu „12 von 12 im Oktober 2022 – Indian Summer in Hamburg“

  1. Was für ein cooler Einblick in den Tag – inklusive touristischer Attraktionen 🙂 Was für eine tolle Idee, die Augen mit diesen crazy Brillen zu verdecken. Die merke ich mir.

    Liebe Grüße, Marita

    1. Liebe Marita,
      vielen lieben Dank! Nach Versuchen mit Balken, Schnurrbärten und würdelosen Hüten fand ich die Brillen auch am überzeugendsten und blieb bei ihnen hängen.

      Liebe Grüße, Silke

  2. Hach was für schöne Bilder aus Hamburg! Da bin ich doch gern als Gästin dabei. Was für tolle Farben im Loki Schmidt Garten, der noch auf meiner Wunschliste steht.
    Hamburg ist immer wieder eine Reise Wert, finde ich.
    Danke für’s mitnehmen durch deinen Tag.

    Herzlichste Grüße in die Hansestadt
    Irina

  3. Liebe Silke,
    hach wie schön, diese Hamburg-Bilder. Danke dafür! Diese Bojenmänner haben mich vor vielen Jahren sehr irritiert, als ich sie zum ersten Mal auf der Elbe entdeckte. Dass sie dort nur 7 Monate stehen, wusste ich bisher nicht. Auch dass ihr Erschaffer Balkenhöhle heißt, war mir neu.
    Liebe Grüße
    Heidrun

  4. Oh Du Hamburg Verführerin. Ich danke Dir fürs Mitnehmen an so wunderschöne Orte! Und gelernt habe ich auch noch was, über die Bojenmänner. Liebsten Dank aus der Schweiz

    1. Du bist doch sowieso schon durch und durch Hamburgfan, liebe Christine!
      Das Hintergrundwissen über die Bojenmänner habe ich gestern für diesen Artikel angeeignet, ich geb’s zu.
      Liebste Grüße aus Hamburg

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