Hortensien in verschiedenen Reifestadien symbolisieren den September im Artikel "Was den September besonders macht und 9 Coachings zu verschenken

Was macht den September so besonders? (Und 9 Kurz-Coaching-Geschenke)

Der September ist für mich ein besonderer Monat. Der Sommer ist nicht ganz vorbei, der Herbst ist noch nicht in seiner vollen Kraft da. Ein Zwischenzustand zwischen sonnig-warmen und teils sehr grauen Regentagen. Dieses Gefühl, jeden lauen Abend nutzen zu müssen, weil es der letzte sein könnte. Und wenn es zu viele dieser Abende sind, stellt sich langsam der Wunsch ein, das Wetter möge endlich eine Rechtfertigung bieten, sich früh nach drinnen zu verziehen. Was mich noch umtreibt und was ich dir schenken möchte, erfährst du im Artikel.

Warum ich den September liebe

Für mich ist der September die Light-Version des Sommers. Im Sommer ist es mir zu heiß. Temperaturen über 25 Grad mit brennender Sonne bremsen meine Energie. Außerdem habe ich die Haut einer Rothaarigen, die auf die geringste Sonneneinstrahlung heftig reagiert, und ich kann mich gar nicht so schnell schützen, wie ich verbrenne. Da lobe ich mir den September mit seiner abnehmenden Strahlungsintensität.

Ich kann mich wieder frei bewegen, ohne Sonnenbrand und ohne pausenlos zu schwitzen. Ich fühle mich lebendig und beweglich und freue mich über die schöne frische Luft mit einem Hauch von Herbst im Nachgang. Und es wird wieder vollkommen natürlich, ständig Kräutertee zu trinken. Die Heizung im Bad funktioniert wieder, und ich kann am Morgen meine Kleidung angewärmt anziehen. Ich fröstele abends, wenn ich ins Bett gehe, und ziehe mir freudig eine zweite Decke über. Nach Monaten ziehe ich wieder Socken an, und ich kann wieder alle meine geliebten Strickjacken tragen.

Es ist Zeit, wieder Eintöpfe zu kochen. Überall leuchten mir Kürbisse entgegen, möchten mitgenommen und zu köstlicher Suppe verarbeitet werden. Im Garten sind die spät gelegten Kartoffeln bald erntereif, und die Äpfel lassen die Äste des Baums fast bis zum Boden hängen. Bald kann ich an den Herbstschnitt meiner Gehölze gehen, Schneiden und Form geben sind fast meine Lieblingstätigkeiten im Garten. Die Blumen werden bald in morbiden Herbstfarben blühen: müdes Rosé, mattes Lila, bräunliches Rot. Garniert vom leuchtenden Orange der Lampionblumen und den fast kitschig-lila Beeren des Liebesperlenstrauchs. Das Spiel der Wolken am Himmel wirkt schwermütiger als im Sommer, und die Sonnenuntergänge bekommen eine tragische Nuance, die sich mit zunehmender Herbst-Intensität verstärkt.

Die Äpfel im Garten der Autorin hängen bis auf den Boden
Dieses Jahr gibt es reiche Ernte

Was mich am September nachdenklich macht

Der Herbst an sich macht mich nachdenklich. Der September leitet die melancholische Jahreszeit ein. Die Menschen sind nur noch für kurze Zeit so reisefreudig und zu Outdoor-Unternehmungen aufgelegt wie im Sommer, die Eisdielen werden bald schließen, die Tische vor den Cafés weniger. Das Straßenbild verändert sich. Menschen schlendern nicht mehr leicht bekleidet, sondern beginnen fröstelnd mit hochgeschlagenem Jackenkragen zu eilen. Für mich macht es beim Rausgehen keinen Unterschied, wie kalt es ist und ob es mal ein bisschen regnet. Meine Schönwetter-Spaziergänger-Freunde verabreden sich oft lieber auf ein Stück Kuchen oder zum Essengehen als mit mir meine geliebten langen Spaziergänge und Wanderungen zu teilen.

Im Herbst wiegt das Alleinsein manchmal schwerer. Der September läutet eine lange Reihe dunkler Abende ein. Nicht stattgefundene Sommervorhaben schieben sich ins Bewusstsein. Da fällt mir dann immer das bedeutungsvolle, bittersüße Herbstgedicht von Rilke ein:

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Was ich im September weniger mag

Die Aussicht auf die Länge der dunklen Zeit schreckt mich gelegentlich. Im September zeigen sich nur kleine Einsprengsel von heftigerem Wetter. Dann kommt die Hamburger Schmuddelwetterzeit. Dank des Klimawandels fällt im Winter kaum noch Schnee. Stattdessen stehen uns sieben Monate mit Stürmen, Dunkelheit und Regen bevor. Zu Beginn des Herbsts mag ich das noch. Im November nervt es, dann kommt die Weihnachtsfreude. Und spätestens im Februar, wenn das Licht zurückkommt, ist dann jeder Rückfall ins Geschmuddel eine Herausforderung für die dann wieder lichtbegierige Seele. Aber noch ist der September jung, und über das, was kommt, kann ich mir Gedanken machen, wenn es da ist.

Genau, wie ich es im Coaching auch handhabe. Und da habe ich eine Überraschung für dich:

Im September verschenke ich 9 Kurz-Coachings!

Der September ist ein spannender Monat. Der Herbst wird als Bild gern für die Reifezeit des Lebens genommen. Das passt so wunderbar zu meinen Coachings für Frauen in der Lebensmitte, dass ich im 9. Monat des Jahres spontan neun Kurz-Coachings verschenke!

Die Autorin macht ein Herz mit ihren Fingern, weil sie 9 Kurz-Coachings verschenkt. Auf dem Bild die Aufschrift "just for you"
Von Herzen von mir für dich: 9 Kurz-Coachings

Wen spreche ich mit meinen September-Coachings an?

Meine Coachings sind für dich, die neugierige Frau ab ca. 45 Jahren. Du fühlst, das Leben enthält nicht nur Sonne und Strahlen, sondern manchmal bedrückend viel Nebel und Nachdenklichkeit bis zur (momentanen) Aussichtslosigkeit. Und du hast so richtig Lust auf mehr Energie und Klarheit. Du willst sie in dein Leben holen. Du siehst sie vor dir, willst sie aber auch fühlen. Mit einem kleinen Coaching hast du mich für einen Startschuss an deiner Seite.

Was hast du von einem Kurzcoaching bei mir?

Im besten Falle ist dein akutestes Problem nach dem Kurzcoaching gelöst. Vielleicht weißt du nach dem Coaching, dass es sich lohnen wird, mehr Zeit in deine persönliche Entwicklung zu stecken. Sicher aber hast du mehr Klarheit gewonnen. Das verspreche ich dir.

Warum verschenke ich Kurz-Coachings?

Es interessiert mich brennend, was die Frauen umtreibt, mit denen ich so gern arbeite. Deine Wünsche, deine Träume, wie würdest du gern leben? Ich habe so viel zu geben, was dir bei diesen Fragen helfen kann. Und gleichzeitig kann ich mit jeder Fragestellung lernen und an ihr wachsen. So ist es ein Geschenk für uns beide.

Wie bewirbst du dich für ein Kurz-Coaching?

Das ist einfach! Hier kommst du zum Bewerbungsformular. Du füllst es kurz aus, das kostet dich ein paar Minuten deiner Zeit, und bald lasse ich dich wissen, ob du dabei bist. Dann schicke ich dir einen Link zu meinem Kalender, und du suchst dir ein Zeitfenster aus.

Klingt einfach? Ist es auch.

Eine Kundinnenstimme nach dem Speedcoaching


Für die Idee zu diesem Artikel danke ich meiner lieben Coach-Kollegin Andrea Bertran, mit der ich heute Vormittag verschiedene Themenoptionen durchspielte. Andrea bietet unter anderem systemische Aufstellungen an und ist ein unheimlich kreativer Mensch. Schau mal bei ihr rein!

4 Kommentare zu „Was macht den September so besonders? (Und 9 Kurz-Coaching-Geschenke)“

  1. So ein schöner Artikel liebe Silke!
    Ich bin im September auch immer so hin- und hergerissen. Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei und der Herbst noch nicht komplett da. Es ist gefühlt so eine Zwischenzeit.
    Dein Geschenk für ein Kurz-Coaching ist ein klasse Angebot!
    Liebe Grüße
    Beate

  2. Liebe Silke,
    Wow, was für ein wunderschöner Beitrag. Deine Worte über den September sind nahezu poetisch. Heuer lässt mich der beginnende Herbst mit seinen dünkleren Tagen schon etwas wehmütig sein…
    Dein Angebot für ein Kennenlern-Coaching finde ich fantastisch!
    Alles Liebe Sue🌞🏵️🌞

    1. Ganz herzlichen Dank, liebe Sue!
      Ja, der Herbst macht mich immer melancholisch und poetisch.
      Melancholie ist ja eher genüsslich-traurig, ich mag das.
      Vielen Dank für deine lieben Worte,
      Silke

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