Silke Geissen sitzt in einer Fotomontage vor einem Urwaldbaum. Das Bild hat die Aufschrift: "Hilfe, ich bin ein Fossil!" und darunter "Wie ich dir aus dem Problem-Dschungel heraushelfen kann". Das Ganze soll symbolisieren, dass es manchmal schwierig sein kann, Probleme zu erkennen und zu lösen.

Hilfe, ich bin ein Fossil – ein Rechner, eine Tastatur, ein Problem und seine Lösung

Was hat sie denn nun schon wieder, magst du dich fragen. Ich erzähle es dir: es geht um einen Rechner, dessen Tastatur und ums Zehn-Finger-Blind-Schreiben. Und ums Erkennen und Lösen von nicht offensichtlichen Problemen.

Vor vier Jahren machte unangekündigt mein alter Laptop die Grätsche. Ich mit meinen unzureichenden Sicherungen von Fotos und Daten suchte professionelle Hilfe bei meinem Kumpel Kjell, dem PC-Doktor. Mit seinem freundlichen dänischen Gemüt beruhigte er mich und sicherte mir zu, retten zu können, was gerettet werden musste. Und das tat er.

Ich brauchte aber auch sehr schnell einen neuen Laptop und hatte keine Ahnung, nach welchen Kriterien ich den aussuchen würde. Und vor allem, woher ich die Zeit nehmen sollte. Es passte gerade so gar nicht. Kurzum, Kjell bot an mir einen neuen Laptop zu besorgen, nachdem wir ein Nutzerprofil von mir erstellt hatten. Das ging schnell, binnen Tagen hatte ich das neue Teil, alles war eingerichtet.

Doch dann ging es los: ich konnte nicht mehr schreiben. Statt Sinnvolles zu verfassen, jagte ich den Cursor hierhin und dorthin und schoss mich scheinbar plan- und willenlos durch Dokumente und Chats. Den Grund dafür sah ich nicht, es schien alles richtig zu sein. Mit dem Laptop. Ich begann an mir zu zweifeln.

Weil ich aber nicht anders schrieb als vorher, dämmerte mir, es könne nicht an mir liegen. Ich sprach mit Freunden, die genau so wenig Ahnung von Laptops hatten wie ich. Dann untersuchte ich die Tastatur, verglich sie mit der eines älteren Laptops. mit dem ich immer problemlos geschrieben hatte, und da war mein Lichtblick! Schnell erkannte ich das Problem! Die Hochstelltaste war auf der recht kleinen neuen Laptoptastatur nur halb so groß wie gewohnt. Und ich schreibe im Zehn-Finger-Blind-System! Statt also die Hochstelltaste zu treffen, landete ich auf den Richtungstasten und dann irgendwo im Text, wo ich nie hin wollte. Und weil ich beim Schreiben nicht pausenlos auf den Bildschirm gucke (10 Finger blind, wir erinnern uns!), fiel es mir erst später auf, wenn der Cursor schon wieder verschollen war und ich textliche Wirrnis verursachte.

Zwei Laptop-Tastaturen, bei denen die Hochstell- und die Richtungstasten umkringelt sind, um das Schreibproblem der Autorin zu veranschaulichen
Die kleine Hochstelltaste links gegen meine schöne
große Hochstelltaste rechts

Für neuere User wie meine zwanzigjährige Tochter ist die Hochstelltaste nicht sehr relevant, weil fast niemand mehr blind schreibt, sondern alle mit individuellen Mehr-Finger-Systemen über die Tastatur huschen. Deswegen war mein Laptop auch nicht auf Fossilien wie mich optimiert.

Mit dem erkannten Problem war dann schnell die Lösung in Form eines passenden Laptops gefunden. Die Hochstelltaste wohnt für mich genau an der richtigen Stelle, und ich kann wieder blind schreiben.

Was die Tastatur eines Rechners mit meiner Arbeit als Life-Coach zu tun hat

Nicht nur bei Tastatur-Fehlstellungen zeigt sich die Lösung erst nach langem Stochern im Trüben. Auch in anderen Bereichen scheint eine Lösung phasenweise unerreichbar zu sein. Vor allem, wenn du damit allein bist. Oder Menschen fragst, die bei deinem Thema auch keine Experten sind. Da kann eine unabhängige Außenstehende, wie ich als Life-Coach, mit unvoreingenommenem Blick auf deine Situation manchmal viel schneller erkennen, was eigentlich los ist. Aber dazu später.

Stell dir vor, du hast so ein dumpfes Gefühl, dass dein Leben auch schon mal schöner war. Eigentlich hast du alles, wovon du dachtest, du hättest es dir gewünscht, aber es fühlt sich furchtbar an. Der Mann, neben dem du herlebst, die Kinder, deren Auszug eine große Leere in dir hinterlassen hat. Die Arbeit, in die du eigentlich wieder voll einsteigen wolltest, und jetzt fühlt es sich an, als wärst du auch da am falschen Platz. Weil bei dir mit zunehmender Reife der Wunsch nach Sinn gewachsen ist. Und den siehst du nicht darin, einen Konzern beim Laufen zu unterstützen. Du willst selbst etwas bewirken, Spuren hinterlassen, dich wirksam fühlen. Du findest deinen Platz in deinem Leben nicht mehr und weißt nicht, wo du ansetzen kannst.


Sieht aus, als wärst du reif für ein Life-Coaching? Möchtest du es einmal ausprobieren? Dann lass uns sprechen! Buch dir gern einen Termin in meinem Kalender und wir sehen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen können. Ich freue mich auf dich!


P.S.: Dieser Artikel ist an Tag 1 der Sommer-Blodekade 2022 entstanden. Von heute an (21.08.2022) schreiben viele Bloggerinnen in TheContentSociety innerhalb von zehn Tagen bis zu zehn Blogartikel. Für mich ist es die dritte Blogdekade, und ich liebe diese rauschhafte Schreiberei ohne Perfektionismusgedanken (na, fast ohne). Wenn du meine und andere Artikel dazu lesen willst, findest du sie unter #blogdekade auf Instagram und Facebook. Viel Spaß dabei!

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