Wilder WEin und eine Silberdistel an der Hauswand der Autorin

Mein 12 von 12 im August 2022 – ein geschäftiger Freitag

Heute ist der 12. August, Zeit für Bilder in der 12von12-Reihe! Ich mag die Zwölften so gern. Und obwohl ich parallel einen anderen Artikel, meinen Newsletter und viel anderes in Arbeit habe – für 12von12 ist immer Zeit! Lass dich mitnehmen durch meinen geschäftigen und trotz Abschottung hitzegeplagten Tag.

Los geht’s!

Mein Wecker klingelt zu einer frühen Zeit. Es gelingt mir nicht aufzustehen. In der Nacht hat mir offenbar jemand auf den Kopf gehauen, so dass ich völlig benommen bin. Ich beeile mich, weil ich so gern beim CoBlogging in TheContentSociety dabei sein will, luschere aber kurz auf mein Smartphone, weil ich so viele Kleinanzeigen zum Verkauf meiner Sachen laufen habe. Und ich freue mich hierüber:

1. Das lese ich doch gern gleich am Morgen

Als nächstes fordert die Katze meine Aufmerksamkeit. Mit zunehmendem Alter wird sie immer anhänglicher, zwischendrin auch durchaus sehr aufdringlich. Hier liegt sie und schreit nach mir:

2. Für Aufmerksamkeit gibt sie alles

Ich widme mich ihr kurz. Wir gehen runter, und ich lasse sie raus. Zwischenzeitlich gibt auch meine Tochter ein Lebenszeichen von sich und fragt nach Kaffee. Ihr Wunsch ist mir Befehl.

3. Frida und David harren des Kaffees, der sie wärmen wird

Mit dem Kaffee verschwinde ich im Badezimmer. Ich dusche kurz und stürze mich mit nassen Haaren ins CoBlogging (gemeinsames Bloggen) von TheContentSociety. Heute sind richtig viele tolle Frauen da, das motiviert. Mal sehen, welche wunderbaren neuen Artikel heute entstanden sind, die gönne ich mir heute Abend.

4. Checkout mit Isabelle am Ende der drei Stunden: Einige sind schon weg. Der Laden war heute richtig voll.

Nach dem CoBlogging geht es zum Spätstück mit meiner Tochter. Wir müssen auf dem Sofa essen, weil der Esstisch gerade von der Nähmaschine belagert ist. Auch gut.

5. Meine Tochter liebt es, sich unfotogen zu zeigen. Zu schön wäre ja auch Kitsch, wie meine Freundin Barbara sagt

Nach dem üppigen Bircher Müesli ein kurzer Garten-Check, es ist schon zu heiß. Unsere Früchte gehen dieses Jahr anscheinend an die Vögel und die Wespen. Bei den Äpfeln hält es sich noch in Grenzen, die Blaubeeren waren an einem Tag noch unreif, am nächsten Tag weg. Dafür grinsten die Amseln zufrieden, und jetzt sind die Wespen dran. Na, dann ist das so. Schließlich können die Tiere, anders als wir, nicht in den Laden gehen und einkaufen.

6. Wespen und Hornissen freuen sich über die Äpfel
7. Tochter und Katze brauchen etwas Kühle

Danach ist der Keller dran. Die Frau, die meine Tops möchte, fragt, ob ich noch mehr Kleidungsstücke von Long Tall Sally verkaufe. Das ist einer der wenigen Hersteller für Frauenkleidung in Überlänge. Nicht zu verwechseln mit Übergröße, der Begriff definiert in der Modeterminologie die Breite). Das ursprüngliche Unternehmen Long Tall Sally hat vor einigen Jahren alle Geschäfte in Deutschland geschlossen und dann die Marke verkauft an ein Unternehmen, das auf breite und billige Kleidung mit hohem Kunstfaseranteil ausgelegt ist. Mittlerweile hat sich die Lange-Frauen-Lobby (die gibt es tatsächlich!) mit der Geschäftsführung ins Benehmen gesetzt und teilweise sind Verbesserungen in Sicht. Die alten Sachen sind aber nach wie vor noch sehr begehrt und heiß gehandelt. In den wenigen Jahren, in denen Long Tall Sally ein Geschäft in Hamburg hatte, kaufte ich manchmal wie im Rausch, weil es unendlich schwierig für mich ist, passende lange Kleidung zu bekommen, die mir gefällt und richtig gut passt.

8. Wir fotografieren alles, was uns vor die Linse kommt. Das Nackenhörnchen gehört einer anderen Kategorie an. 😉

Ich bin relativ genervt, weil ich alles noch messen und beschreiben muss, aber ich will die Sachen einfach nicht mehr im Haus haben, die mich nicht optimal in meinem Sein unterstreichen. Und ich schreibe gerade eine Rezension des Buches „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston. Dafür lese ich ein bisschen quer. Immer wenn ich das tue, möchte ich sofort alles, was nicht niet- und nagelfest ist, aus dem Haus werfen. Meine Tochter ist auch sehr gereizt.

9. Meine Entrümpelungs-Bibel, über die ich gerade einen Blogartikel schreibe

Erst spät merken wir, dass wir uns hauptsächlich so streiten, weil wir hangry sind. Wir beschließen, einen kleinen Frischkäse-Avocado-Imbiss zu nehmen, bevor wir die vielen eingefrorenen Tomaten mit nicht gekühlten Zutaten zu einem Chili con Carne verarbeiten. Meine Tochter macht das Essen gern sehr hübsch an und serviert es mir im Arbeitszimmer.

10. Körniger Frischkäse und Avocado, herrlich kühl (und besänftigt hungrige Menschen im Nu)

Ich konnte noch eine Zeit an meinen Artikeln und meinem Newsletter schreiben, weil meine Lieblingstochter kochte. Bald war es so weit, dass wir eine gemütliche Pause bei Chili con Carne machen konnten.

11. Manchmal braucht der Mensch etwas Deftiges

Zum Nachtisch veredelten wir selbstgemachtes Apfelmus mit etwas Vanilleeis. Während Töchting klar Schiff in der Küche macht, damit wir einen Freitagabend-Hugo trinken können, sehe ich noch kurz in meine Notizen und finde das:

Und das war es schon wieder mit 12 von 12. Du findest diesen und viele wunderbare andere Blogartikel über den 12. August auf dem Blog von Caro aus Hamburg, Draußennurkännchen. Ich freue mich schon auf den September!

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