Im Beitragsbild sieht man links eine blaue Fläche mit weißer Schrift: Gastbeitrag im Silent Passion Magazin: Drei Sätze, die mein Leben leichter machen. Darunter, etwas kleiner: Wie ein paar klare Worte dafür sorgen können, dass du dich selbst nicht ständig hintanstellst.

Gastartikel im Silent Passion Magazin – 3 Fragen, die mein Leben leichter machen

Wie ein paar klare Worte dafür sorgen können, dass du dich selbst nicht ständig hintanstellst

Brigitte Kleinhenz’ allererster Blogbeitrag vor vielen Jahren trug den Titel „Einen Scheiß muss ich!“. Klar, dass Brigitte sich von meiner Blogparade Einen Scheiß muss ich! sofort angesprochen fühlte und mich fragte, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastartikel für ihr Silent Passion Magazin zu schreiben. Klar hatte ich – und weil das Thema Grenzen mich nicht erst seit meiner Blogparade nicht mehr loslässt, wusste ich sofort, worüber ich schreiben wollte. Brigitte ist systemische Coach und Personalentwicklerin. Sie begleitet mit ihrer Arbeit und mit Silent Passion Frauen im Beruf, die merken, dass etwas nicht mehr stimmt – mit ehrlichen Impulsen statt schnellen Patentrezepten.

In meinem Gastartikel stelle ich drei der zahlreichen Erkenntnisse heraus, die ich mir im Rahmen meines eigenen Artikels zu meiner Blogparade „erschrieben“ habe und die mein eigenes Leben spürbar leichter machen. Brigitte fand, die sollen auch hier nicht fehlen – deshalb bekommst du den Artikel heute noch zusätzlich auf meinem eigenen Blog.

Drei Sätze, die mein Leben leichter machen

Grenzen setzen klingt nach einer Riesenaktion. Für meine Blogparade „Einen Scheiß muss ich“ habe ich provokativ zusammengetragen, was in meinem Leben wirklich unbedingt nötig ist. Am Ende blieb kaum etwas übrig – außer einigen Stoffwechselvorgängen, atmen und sterben. Alles andere wähle ich, auch wenn es sich oft nicht so anfühlt. Natürlich gibt es ein paar Sachzwänge, die lasse ich der Einfachheit halber aus.

Drei meiner Erkenntnisse stelle ich dir hier vor:

Die erste: Nein ist ein kompletter Satz. Keine Begründung nötig, kein Nachsatz, kein Rechtfertigen. Ich habe lange geglaubt, ein Nein sei nur höflich, wenn ich es „lieb“ verpacke. Ich weiß jetzt: Je mehr ich erkläre, desto mehr schwäche ich mein Nein – bis es manchmal ganz aus Versehen wieder ein Ja wird. Versuch’s doch auch mal; es tut gar nicht weh!

Die zweite: Mein Körper, meine Grenze, mein Nein. Ob Umarmung und Küsschen zur Begrüßung oder ungefragte Kommentare zum Aussehen – meine körperlichen Grenzen brauchen keine Zustimmung von außen. Das gilt auch für Beauty- und Fitness-Trends: Ich beuge mich keinem Modediktat, sondern nehme aktuelle Strömungen gern als Inspiration. Ein freundliches „Ich mag das nicht“ reicht völlig – egal ob es um eine Berührung geht oder um die Frage, ob ich jetzt auch Intervallfasten oder mich altersentsprechend kleiden sollte. Artgerecht ist meine Devise!

Die Autorin steht grinsend in einem petrolfarbenen Kleid und Gummistiefeln mit Totenköpfen und Rosen vor einer Wiese. Sie hält einen roten Schirm in der Hand.

Die dritte, vielleicht wichtigste: Enttäuschungen sind die Folge von Täuschungen. Wenn jemand enttäuscht ist, weil ich eine unausgesprochene Erwartung nicht erfüllt habe, ist das nicht automatisch mein Versäumnis. Ich stehe für das gerade, was ich zugesagt habe – nicht für das, was andere sich insgeheim von mir gewünscht haben. Enttäuscht zu sein ist auch eine Wahl. Ich rate dringend davon ab; macht nur unleidlich.

Grenzen setzen heißt für mich nicht, hart zu werden. Es heißt, ehrlicher zu werden – mit mir und mit anderen. Welche Müssens stehen eigentlich noch unhinterfragt auf deiner Liste?

Steckbrief


So steht der Beitrag in Brigittes Magazin. Das Bild unten zeigt die aktuelle Ausgabe.

Das Cover von Brigitte Kleinhenz’ aktuellem Silent Passion Magazin mit dem Fokustheme "Grenzen setzen". Brigitte lächelt, im Sand sitzend, in die Kamera, und stelle ihre Themen vor.

„Du musst nicht erst an deine Grenzen kommen, um eine setzen zu dürfen.“
— Brigitte Kleinhenz

Ich kann nur empfehlen, schau mal bei Brigitte im Silent Passion Magazin vorbei – dort erscheinen regelmäßig weitere spannende Stimmen und Themen. Und das Schöne ist: so spannend die Beiträge sind, so entspannend ist das Magazin insgesamt. Kein Druck, keine Ratschläge, stattdessen Brigittes Erfahrung aus mehr als 25 Jahren Personalentwicklung und Coaching – unaufdringlich, wertschätzend, hilfreich.

Für den Zugriff auf die aktuelle Ausgabe von Silent Passion brauchst du nur deine E-Mail-Adresse bei Brigitte einzutragen, so bekommst du die aktuelle Ausgabe immer kostenfrei zugeschickt (4 x im Jahr).


Und wer schreibt hier eigentlich?

Ich bin Silke Geissen, Coach für dein Midlife ohne Crisis,
freie Rednerin, Bloggerin und Nordlicht aus tiefster Seele.
Ich begleite Menschen dabei, ihre eigenen Grenzen zu
erkennen und zu leben. Ehrlich, mit Humor und am
liebsten in Bewegung.

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