Über Silke Geissen

Hallo, ich bin Silke Geissen, Coach, Bloggerin, Wortakrobatin, Geschichtenerzählerin und Wahlhamburgerin. Ich unterstütze dich dabei, deine Gedanken und Wünsche in Handlungsoptionen zu übersetzen und mutig deine Möglichkeiten zu nutzen.


Was ich kann, will und glaube:

Ich spüre, was sich hinter Fassaden verbirgt, und ich stelle zielführende Fragen. Ich weiß, es ist schwierig, sich einer Fremden zu öffnen, aber mit mir ist die Fremdheit schnell Vergangenheit. In früheren Jobs habe ich verschlossene Menschen so sehr zum Reden gebracht, dass ich gefragt wurde, ob ich den Prozess bitte wieder rückgängig machen könnte. Das habe ich (leider?) noch nicht gelernt.

Achtung Nebenwirkungen: Ich kann nicht ohne Humor arbeiten, deswegen mag es sich bisweilen leicht anfühlen und sogar Spaß machen, Probleme zu entdecken und Gewohnheiten zu ändern. Dieser Effekt ist gewünscht und beeinträchtigt weder die Ernsthaftigkeit noch den Erfolg unseres gemeinsamen Projekts.

Ich will Leichtigkeit in mein Leben und das meiner Coachees bringen, Schuldigensuche mag ich nicht.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es immer wichtiger wird, echt zu sein und sich menschlich und empfindsam zu zeigen. Nur so können wir im Leben unseren richtigen Platz finden, statt der Seelenlosigkeit vieler Jobs anheimzufallen.

Ich glaube nicht an Lösungslosigkeit, und wenn wir uns nach getaner Arbeit voneinander verabschieden, meine Coachees auch nicht mehr.


Portraitfoto von Silke Geissen vor einem Backsteingebäude

Ich vertraue auf die Einwirkzeit
Silke Geissen


So bin ich geworden, wer ich bin

(Vorsicht, episch! Die nüchterne Kurzversion findest du weiter unten)

Per aspera ad astra, durch Mühsames zu den Sternen, so könnte die Überschrift meines Lebenslaufs heißen: ein buntes rundes Paket von Wirkungsfeldern, aus denen ich jeweils viel mitgenommen habe:

In der Arbeit als systemischer Coach fühle ich mein Gegenüber und merke, wie wirksam Fragen sind, um wahrhaftige Antworten zu bekommen. Hier bin ich endlich in der Lage, professionell den Blick meiner Coachees in wertschätzender Weise auf die eigene Größe zu ermöglichen.

Meine Coaching-Ausbildung bei der Coachingakademie Hamburg zog sich durch einen unvorhergesehenen Klinikaufenthalt und einen noch weniger vorhersehbaren schweren Unfall in die Länge, so dass meine ursprünglichen Mitlernenden schon fertig waren, während ich die Möglichkeit hatte, in verschiedenen Gruppierungen unterschiedliche Dynamiken kennenzulernen. Ich habe davon sehr profitiert und weiß meinen Abschluss umso mehr zu schätzen.

Die Zeitarbeit (praktisch für Alleinerziehende) ermöglichte mir unverhoffte Einblicke in Branchen, in die ich mich nie beworben hätte, z.B. Pharma, innovative Energien, Bauprojekte. Diese Zeit war sehr lehrreich und zeigte mir, dass ich alles lernen kann, aber wirklich-wirklich mein eigenes Business haben möchte, um Menschen auf persönlicher Ebene zu unterstützen.

Als Alleinerziehende perfektionierte ich mein Organisations- und Improvisationstalent. Statt an der neuen Langsamkeit zu verzweifeln, entschied ich mich, für jede! Tätigkeit am Kind, Vorlesen, Naseputzen, Essen, grundsätzlich anderthalb Stunden einzukalkulieren und mich über die gewonnene Zeit zu freuen, wenn es schneller ging.
Nebenbei habe ich in meiner Elternzeit viele kleine lustige Jobs in der Marktforschung, in einem Call Center, in einer PR-Agentur und in einer Werbeagentur ausgeübt.
Im etwas späteren Kindesleben lernte ich, dass es Zeiten gibt, in denen ich ganz allein in der Welt zu sein schien und wie ich mit erhobenem Kopf mein Kind und mich stärken konnte, und dass es manchmal wichtiger ist, das interne Verhältnis und die eigene Balance im Auge zu behalten, als sich Normen und Vorstellungen anderer zu fügen.

Tätigkeiten als Event Manager in einem Veranstaltungshaus und einige sehr unterschiedliche Gastronomiejobs – Golfplatz, Eckkneipe, Cocktailbar, private Events – machten mich zur anerkannten Tresenpsychologin :). Ich habe Wahrheiten erfahren, Verhaltensweisen beobachtet und analysiert, Diskussionen geführt, Stimmungen gelenkt. Motivationsschübe erzeugt, indem ich alle am großen Ergebnis Beteiligten als wertvolle Partner behandele, und große Erfolgserlebnisse in komplex geplanten Veranstaltungen erlebt und gefeiert.

In meiner Zeit bei einer Krankenkasse – als Auszubildende, Sachbearbeiterin, Projektmitarbeiterin und Rehabilitationsberaterin – lernte ich, auch Dinge zu verstehen und umzusetzen, die mich nicht brennend interessieren, und dennoch gut zu sein. Und ich weiß, dass der persönliche Kontakt, die individuelle Beratung, schon seit jeher das ist, was mich brennen lässt. Bei allen Tätigkeiten stelle ich immer die Menschen in den Vordergrund, unterstütze sie und bringe sie mit ihren Anliegen weiter.




Fun Facts
  • Hält der Duden nicht bereit, was ich brauche, um etwas zu beschreiben oder fällt mir das korrekte Wort nicht ein, erfinde ich flugs neue Wörter. Menschen, die mit mir gearbeitet haben, erzählen mir noch nach Jahren, dass sie das eine oder andere Wort von mir als Bereicherung ihres Wortschatzes mitgenommen haben.
  • Gebürtig bin ich Nordhessin aus der Gegend zwischen Kassel und Göttingen, habe keinen Dialekt gesprochen, nur das „nit“ (=nicht) hatte sich eingeschlichen, und für Hamburg habe ich es mir, zusammen mit einem auch auswandernden Freund, sehr entschlossen abtrainiert.
  • Im Herzen bin ich Nomadin und überlege immer, wenn es mir irgendwo gefällt, ob ich nicht ganz da bleiben möchte. So wäre ich nach der Schule fast in La Rochelle gelandet, wo ich durch Schüleraustausche eine Freundin habe, und aus dem einen Semester in Liverpool wurden zwei plus ein Praktikum.
  • Ich kenne niemanden, der gern Scrabble gegen mich spielt
  • In meiner Jugend habe ich auf TNT gelebt, genaugenommen auf dem Gelände einer alten Munitionsfabrik. Vielleicht ist das eine Erkärung für meine gelegentlichen kreativen Explosionen.
  • Mehr Fun Facts über mich findest du hier

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Silke Geissens Lebenslauf in Kürze

Silke Geissen absolvierte nach dem Abitur in Nordhessen eine Ausbildung bei der Techniker Krankenkasse in Kassel, zog anschließend nach Hamburg um, wo sie in verschiedenen beratenden Positionen bis 1992 bei der Krankenkasse arbeitete.
Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und der Liverpool John Moores University war sie bis zur Geburt ihrer Tochter im Curiohaus in Hamburg als Event Manager tätig. Während der Elternzeit wechselte der Pächter des Gebäudes und brachte eigenes Personal ein.
Silke Geissen kam über die Zeitarbeit zum Projektsteuerer Arcadis und war dort als Projektassistentin im Bauprojekt Überseequartier angestellt, bis der Bauherr sich vom Projektsteuerer trennte. Diese Chance nutzte Silke Geissen, um ihre in 2014 begonnene Tätigkeit als systemischer Coach auszubauen, ihre in der Verbindung vieler unterschiedlicher Sach- und Arbeitsgebiete erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen zu nutzen und in die volle Selbstständigkeit zu gehen.

Das sagen meine glücklichen coachees über unsere zusammenarbeit